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Kohäsion und Entwicklungsprobleme in den Regionen mit Entwicklungsrückstand

Die Europäische Kommission, GD XVI (Regionalpolitik), hat ihren jüngsten Bericht mit dem Titel "Cohesion and the development challenge facing the lagging regions" in der Reihe Regionalpolitik veröffentlicht.

Der Bericht analysiert das wirtschaftliche Ergebnis der Ziel-1-Regio...
Die Europäische Kommission, GD XVI (Regionalpolitik), hat ihren jüngsten Bericht mit dem Titel "Cohesion and the development challenge facing the lagging regions" in der Reihe Regionalpolitik veröffentlicht.

Der Bericht analysiert das wirtschaftliche Ergebnis der Ziel-1-Regionen in den achtziger Jahren und bewertet die Auswirkungen der Vollendung des gemeinsamen Binnenmarktes auf diese Regionen.

In der Studie werden gravierende Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Regionen und eine starke Tendenz zu deren weiterer Vertiefung aufgezeigt. Während einige Regionen in ihrer Entwicklung aufholen, fallen andere immer weiter zurück. Die größte Herausforderung für die Regionalpolitik der Gemeinschaft in den neunziger Jahren wird deshalb darin bestehen, den Prozeß der Annäherung in den erfolgreichen Regionen zu stabilisieren und das Stagnieren der anderen Regionen "umzukehren".

Von entscheidender Bedeutung für die regionale Entwicklung sind dem Bericht zufolge der nationale gesamtwirtschaftliche Kontext, die Infrastruktur insgesamt und das Vorhandensein eines innovativen Umfeldes.

Der Erfolg diesbezüglicher Maßnahmen wird dabei von folgenden Faktoren abhängen:

- Bereitstellung von Informationen auf hohem Niveau mit hohem Verbreitungsgrad;
- Durchsetzung einer entsprechenden Unternehmenskultur;
- Schaffung eines geeigneten institutionellen Rahmens.

Hervorgehoben wird auch die Bedeutung grundlegender infrastruktureller Erfordernisse sowie von allgemeiner und beruflicher Bildung.

Quelle: Europäische Kommission, GD XVI
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Fachgebiete

Regionalentwicklung
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