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Forum zur Verbreitung von Ergebnissen des Programms Telematiksysteme für ländliche Gebiete (FORADA)

FORADA wurde im Dezember 1994 ins Leben gerufen, um die während der Durchführung des Programms Telematiksysteme für ländliche Gebiete (ORA) (1992-1994), einer im Rahmen des dritten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung umgesetzten Aktion, erhaltenen Erge...
FORADA wurde im Dezember 1994 ins Leben gerufen, um die während der Durchführung des Programms Telematiksysteme für ländliche Gebiete (ORA) (1992-1994), einer im Rahmen des dritten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung umgesetzten Aktion, erhaltenen Ergebnisse und Schlußfolgerungen verbreiten zu können.

Das Ziel von ORA bestand darin, den Wert der Telematiksysteme für die ländliche Entwicklung zu prüfen und sowohl den gegenwärtigen Stand als auch die künftigen Möglichkeiten für die Nutzung von Telematikanwendungen zur Erleichterung der öffentlichen Dienstleistungen, der Verwaltung, der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Förderung des Wirtschaftslebens und der Unterstützung der sozio-kulturellen Entwicklung zu untersuchen.

Zu den Aktivitäten von FORDA gehörte es, die Erfahrungen aus dem Programm ORA zu sammeln und zu beschreiben und diese drei Hauptzielgruppen vorzustellen:

- möglichen Nutzern der Telematik und der allgemeinen Öffentlichkeit nicht nur in ländlichen Gebieten, sondern einem möglichst breiten Publikum;
- Einzelpersonen und Organisationen, die an der Teilnahme an künftigen Forschungsprojekten der Gemeinschaft auf dem Gebiet der Telematik im Rahmen des vierten Rahmenprogrammes (1994-1998) interessiert sind;

- Dienste und Mitarbeiter der Kommission.

Die dritte Zielgruppe ist dabei von besonderer Bedeutung, da die meisten Teilnehmer das ORA-Programm insgesamt als erfolgreich bewerten, es für alle Beteiligten jedoch auf jeden Fall eine experimentelle Übung darstellte.

Hauptziele der Aktion waren die folgenden:

- Verbreitung der Resultate der ORA-Projekte bzw. des Programms;
- Stärkere Sensibilisierung und Stimulierung der Anwendung der Telematik durch KMU und als Hilfsmittel für die Entwicklung (des ländlichen Raums), und zwar dadurch, daß sie in stärkerem Maße auf der Tagesordnung der verschiedensten Arten von "Akteuren" erscheint: vorrangig lokale und regionale Akteure, die in die Entwicklung ihres Bereichs einbezogen sind (Entwicklungsagenturen usw.), aber auch KMU und andere Anwender und Anbieter im Bereich der fortgeschrittenen Kommunikation.

Zur Erfüllung dieser Ziele wurde eine Reihe von Produkten entwickelt. Diese Produkte sind für zwei unterschiedliche Zielgruppen bestimmt: lokale und regionale Verwaltungen und Verwaltungen von KMU. Grundlage dieser Produkte sind zwei 20-seitige Broschüren:

- Telematikanwendungen für städtische und ländliche Gebiete: Förderung der lokalen und regionalen Entwicklung und des Telematikgebrauchs;
- Telematikanwendungen für städtische und ländliche Gebiete: Nutzung der Telematik in Unternehmen bzw. in der Organisation.

Weiterhin stehen drei aufeinander abgestimmte Faltblätter (ein allgemeines, und eines für jeweils eine Zielgruppe), eine Computerdiskette und eine Videopräsentation von Telematikanwendungen zur Verfügung.

Es ist von großer Bedeutung, daß in jedem der EU-Mitgliedstaaten eine Reihe von Seminaren organisiert wird. Die Seminare haben zwei wichtige Ziele:

- Sensibilisierung für die Belange der Telematik und Förderung ihrer künftigen Nutzung;
- Kontaktaufnahme zwischen örtlichen Gebietskörperschaften und KMU zur gemeinsamen Erörterung des allgemeinen Themas der Telematik und deren Einfluß.

Diese Seminare sind von Interesse für Personen oder Gruppen, die mit dem wichtigen Veränderungen in unserem Umfeld konfrontiert sind, und zwar der immer höheren Geschwindigkeit der technologischen Innovation und der Globalisierung von Handel, Investition und Arbeit. Die Telematik ermöglicht Unternehmen, diesen Veränderungen besser gerecht zu werden, indem es sie in die Lage versetzt, mit ihnen Schritt zu halten. Es ist hervorzuheben, daß die Telematik Zugang zu einem größeren Markt für Produkte und Dienstleistungen gewährt, eine größere Standortwahl ermöglicht (z.B. durch Tele-Arbeit) und das Problem der sozialen und wirtschaftlichen Ausgrenzung verringert. Im letzteren Fall helfen Telematikanwendungen wie Fernlernen und die Schaffung von Telematikarbeitsplätzen bei der Überwindung dieser Probleme.

FORADA-Seminare finden in nahezu allen EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme Luxemburgs statt, so daß 13 nationale Seminare organisiert wurden. Es ist hervorzuheben, daß es in einigen Staaten mehr als einen Seminartermin gibt. Gegenwärtig gibt es noch keinen nationalen Seminarorganisator für Österreich, dies ist jedoch in Vorbereitung.

Nachfolgend eine Liste der nationalen Seminarorganisatoren und Seminartermine:
- Belgien: 7. Dezember 1995;
Mr. Thierry Moniquet;
Tel. +32-10-813814;
E-mail: thierry.moniquet.@infoboard.be.

- Österreich: 11. Dezember 1995;
Mr. Heinz Schneider;
TMG;
Tel. +43-732-798108.

- Portugal: 18. Dezember 1995;
Prof. J. Dias Coelho;
ISEGI;
Tel. +351-1-3871105;
E-mail: tomaz@dca.uac.pt.

- Portugal: 19. Dezember 1995;
Prof. J. Dias Coelho;
ISEGI;
Tel +351-1-3871105;
E-mail: tomaz@dca.uac.pt

Quelle: AEIDL
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