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EIMS-Studie zu Technologie-Vermittlern in Europa: Zusammenfassung

Die Europäische Kommission, GD XIII (Wissenschaft, Forschung und Entwicklung), hat die Resultate einer Studie der Beobachtungsstelle für Innovationen in Europa (EIMS) zum gegenwärtigen Entwicklungsstand der Technologie-Vermittlungsdienste in der Europäischen Union veröffentlic...
Die Europäische Kommission, GD XIII (Wissenschaft, Forschung und Entwicklung), hat die Resultate einer Studie der Beobachtungsstelle für Innovationen in Europa (EIMS) zum gegenwärtigen Entwicklungsstand der Technologie-Vermittlungsdienste in der Europäischen Union veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Studie sind in drei Bänden zusammengefaßt:

- Technology Brokers in Europe: Zusammenfassung (Band 1);
- Technology Brokers in Europe: Europäische Union, USA und Japan - nationale Berichte (Band 2);
- Technology Brokers in Europe: Verzeichnis (Band 3).

Die Technologievermittlung ist ein Segment des Bereich der Technologietransferdienste. Die EIMS-Studie erfaßte 336 Anbieter von Technologievermittlungsdiensten in zwölf Ländern. Diese sind im EIMS-Verzeichnis der Technologie-Vermittler (Band 3/3) aufgelistet.

Die Zusammenfassung der Studie (Band 1/1) enthält:

- Ziele der Studie und Methoden ihrer Durchführung;
- Verwendete Definitionen;
- Hauptergebnisse der Studie;
- Empfehlungen;
- Überblick über die allgemeine Struktur des Berufes in Europa.

Analysiert wird die Rolle der Technologie-Vermittler im Hinblick auf die Struktur, die Palette der Aktivitäten, die Bedeutung und Entwicklung des Berufes innerhalb des Rahmens der Technologieentwicklungsdienste.

Der Bericht kommt zu der Schlußfolgerung, daß trotz der kontinuierlichen Zunahme sowohl des Umfangs als auch der Komplexität der privaten und öffentlichen Aktivitäten in der Laborforschung den KMU eine steigende Zahl von technologischen Möglichkeiten bietet, die damit verbundenen Kosten und Risiken sehr wenig Spielraum für Fehler lassen. In diesem Zusammenhang können professionelle Technologie-Vermittler sowohl Unternehmen (insbesondere KMU), die die Ergebnisse ihrer Forschungsaktivitäten besser ausnutzen wollen, als auch solche, die diversifizieren müssen, grundlegende Unterstützung anbieten, indem sie ihnen helfen, die Ressourcen schon vorhandener Technologien als Ersatz für teure und risikoreiche FuE nutzbar zu machen.

Es ist festzustellen, daß die Entwicklung der Technologievermittlungsdienste schon seit einigen Jahren sowohl von den Regierungen der einzelnen Staaten als auch auf der Ebene der Europäischen Gemeinschaft durch das strategische Gemeinschaftsprogramm für Innovation und Technologietransfer (SPRINT) gefördert wird.

Quelle: Europäische Kommission, GD XIII
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