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Kommission übernimmt Programm für mittelständische Unternehmen für Sachsen-Anhalt

Auf einen Vorschlag von Monika Wulf-Mathies, der Kommissarin für Regional- und Kohäsionspolitik, hat die Kommission 35,1 Mio. ECU zur Unterstützung der Anpassung des Mittelstandes in Sachsen-Anhalt an den Europäischen Binnenmarkt bereitgestellt.

Die Gesamtfinanzierung für die...
Auf einen Vorschlag von Monika Wulf-Mathies, der Kommissarin für Regional- und Kohäsionspolitik, hat die Kommission 35,1 Mio. ECU zur Unterstützung der Anpassung des Mittelstandes in Sachsen-Anhalt an den Europäischen Binnenmarkt bereitgestellt.

Die Gesamtfinanzierung für dieses Mittelstandsprogramm, das den Zeitraum 1995-1999 abdecken wird, beträgt 63.889.000 ECU. Der Beitrag der EU in Höhe von 35,1 Mio. ECU macht somit 55 % dieses Gesamtbetrags aus.

Vor der deutschen Wiedervereinigung war die Wirtschaftsstruktur von Sachsen-Anhalt von 40 Jahren staatlicher Planung gezeichnet. Die Wirtschaft des Landes war in den osteuropäischen Wirtschaftsraum integriert, hatte die wirtschaftliche Unabhängigkeit gegenüber dem Weltmarkt zum Ziel und war mit Ausnahme einiger weniger rentabler mittelständischer Unternehmen fast ausschließlich auf große Organisationen begrenzt.

Der gewerbliche Mittelstandssektor hat sich seit 1989 schnell entwickelt und ist zu einem stabilisierenden Faktor der Wirtschaft geworden. Über 60 % der Arbeitnehmer arbeiten zur Zeit in Unternehmen mit bis zu 200 Beschäftigten. Mittelständische Unternehmen sind jetzt ein wichtiges Mittel zur Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs und zur Arbeitsplatzbeschaffung in Sachsen-Anhalt.

Das Ziel der Politik von Sachsen-Anhalt ist die Schaffung einer Grundlage für eine langfristige, nachhaltige, umweltgerechte Wirtschaftsentwicklung. Das Mittelstandsprogramm wird sich auf Bereiche mit dem Potential zur Wachstumsförderung und in denen der Bedarf am größten ist, konzentrieren. Unter anderem wird es die Gründer neuer Unternehmen, insbesondere in der verarbeitenden Industrie, unterstützen. Das Programm wird darüber hinaus auch interregionales Marketing und die interregionale Zusammenarbeit fördern und für Maßnahmen zur Stärkung der Qualitätsbasis des Mittelstands werben.

Das Programm wird sich deshalb auf folgendes konzentrieren:

- Qualitätsmanagement;
- Organisatorische Verwaltung und Personalverwaltung;
- Forschung und Entwicklung;
- Verwaltung der Umwelt;
- Allgemeine Bildung und Ausbildung.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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