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Kommission beschließt RESIDER-II-Programm für Thüringen in Deutschland

Auf Vorschlag von Monika Wulf-Mathies, der für Regionalpolitik zuständigen Europäischen Kommissarin, hat die Kommission im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative RESIDER II ein Operationsprogramm für Thüringen in Deutschland beschlossen. RESIDER II bietet Unterstützung für die Ums...
Auf Vorschlag von Monika Wulf-Mathies, der für Regionalpolitik zuständigen Europäischen Kommissarin, hat die Kommission im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative RESIDER II ein Operationsprogramm für Thüringen in Deutschland beschlossen. RESIDER II bietet Unterstützung für die Umstrukturierung von Stahlhüttengebieten in der Europäischen Union.

Der Gesamtumfang des RESIDER-II-Operationsprogramms für Thüringen beläuft sich auf 9.185.000 ECU für den Zeitraum 1994-1997. Hiervon stellt die Europäische Union 6.120.000 ECU (67 %), das Land Thüringen 2.885.000 ECU (31 %) und der Privatsektor 180.000 ECU (2 %) zur Verfügung.

Die Mittel kommen dem Hüttengebiet Saalfeld zugute, das sehr unter der wirtschaftlichen Umstrukturierung der ehemaligen DDR und der Krise auf dem Stahlmarkt zu leiden hat. Die Arbeitslosenquote in Saalfeld beträgt 15,8 % (1994). Durch das RESIDER-II-Programm für Thüringen sollen etwa 3.300 Langzeitarbeitsplätze geschaffen werden. Das Programm umfaßt u. a. die folgenden Maßnahmen:

- Zufahrtsstraßen zu neuen Industriestandorten;
- Lärmreduzierung im Industriegebiet Maxhütte Unterwellenborn;
- Ausbildungsprogramm für Unternehmer (Stelle: Stiftung zur Wirtschaftsförderung, Qualifizierung und Arbeitsbeschaffung, Rudolstadt).

Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Infrastruktur ist für die Durchführung des Programms zuständig.

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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