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Kommission genehmigt RESIDER II-Programm für die Umstrukturierung in der Stahlregion Lothringen

Auf Antrag von Monika Wulf-Mathies, der Kommissarin für Regionalpolitik und Kohäsion, genehmigte die Kommission ein Programm zur Förderung der Umstrukturierungsmaßnahmen in der Stahlindustrie in den französischen Departements Meurthe-et-Moselle und Moselle, sowie den drei Kant...
Auf Antrag von Monika Wulf-Mathies, der Kommissarin für Regionalpolitik und Kohäsion, genehmigte die Kommission ein Programm zur Förderung der Umstrukturierungsmaßnahmen in der Stahlindustrie in den französischen Departements Meurthe-et-Moselle und Moselle, sowie den drei Kantonen im Departement Meuse (Etain, Spincourt und Verdun-Ost). Die Genehmigung dieses Programms wurde im Rahmen der RESIDER II-Initiative erteilt.

Der Beitrag der Gemeinschaft zu diesem Programm beläuft sich auf 31.109.000 Mio ECU und wird dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) entnommen. Mittel der Gemeinschaft decken ca. 42% des Gesamtaufwands im Rahmen dieses Programms.

Bei der Verwendung des für das Programm bereitgestellten Budgets gelten drei sich ergänzende Prioritäten:

- Förderung der Gründung und Entwicklung von Unternehmen durch Verbesserung beratender und anderer gemeinsamer Dienste, intensivere Unterstützung neuer wirtschaftlicher Initiativen und Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten (19.754.000 ECU). In diesem Kontext soll der EFRE die Finanzierung von MECANICA erleichtern. Hierbei handelt es sich um ein gemeinschaftliches Dienstleistungszentrum für die Unterstützung von Maschinenbau- und metallverarbeitenden Unternehmen in der Umgebung von Thionville;

- Sanierung des städtischen und ländlichen Raums mit Behandlung von Industrieabwässern als Schwerpunkt (10.888.000 ECU).

- Vermittlung einer Berufsbildung, die für die Umstrukturierung der gewerblichen Wirtschaft vor Ort von Bedeutung ist: Dazu gehören u.a. die Unterstützung von lokalen Förderungsprojekten in den betroffenen Gebieten und die bessere Nutzung vorhandener Erfahrungen und beruflicher Fertigkeiten im Hinblick auf die Schaffung von sog. "Centres of Excellence" für Technik und Know-how (935.000 ECU).

Der größte Teil des Budgets soll für die Verbesserung der Qualität der Beratungsdienste und des geschäftlichen Umfelds verwendet werden. Die Zuteilung erfolgt auf der Basis geeigneter Auswahlkriterien, soweit möglich haben Initiativen Vorrang, die eine Zusammenarbeit zwischen einzelnen Gemeinden gewährleisten. So soll der Strukturfonds beispielsweise für die Anlage von zwei größeren Industrieparks (100 ha) verwendet werden.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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