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Bekanntmachung einer Nachinformation: Studien im Bereich der Legalisierung von alternativen Methoden

Die Europäische Kommission, GD XII, hat eine Nachinformation zu der am 13. Mai 1996 veröffentlichten Ausschreibung (ABl. Nr. C 118 vom 13.5.1995, S. 13) für Studien im Bereich der Legalisierung von alternativen Methoden veröffentlicht. Es wurden Studien für die folgenden drei Bereiche erbeten:

- 1. Alternative Methoden für Ersatz, Reduzierung und/oder Einstellung der Verwendung von Labortieren bei Produktion von Impfstoffen, Qualitätskontrolle und Entwicklung von Sicherheitskriterien;

- 2. Definition und Auswertung des Zulassungsverfahrens von alternativen Methoden, insbesondere der Entwurf von Verfahren bei Übertragbarkeit und Leistungsbewertung von Testprotokollen vor der offiziellen Zulassung angemessener Testmethoden. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Labors mit Erfahrung bei der Entwicklung und Auswertung standardisierter Verfahren wird vorausgesetzt.

- 3. Entwicklung eines integrierten Ansatzes für die Vorhersage systemischer Toxizität unter Verwendung biokynetischer Modelle in Computerprogrammen sowie biologische In-vitro-Testmethoden für die "verschiedenen Grenzpunkte" als alternative Methoden für die Verwendung von Labortieren in der biomedizinischen Forschung.

Am 6. November 1995 wurden Verträge vergeben an:

- Thema 1:
RIVM (Nationales Institut für öffentlichen Gesundheits- und Umweltschutz)
9 Antoine van Leeuwenhoeklaan
PO Box 1
NL-3720 BA Bilthoven
(347.400 ECU);

- Thema 2:
Microbiological Associates
Sterling University
Innovation Park
Hillfoots Road
Stirling FK9 4NF
Vereinigtes Königreich
(829.560 ECU);

- Thema 3:
RITOX (Forschungsinstitut für Toxikologie)
Universität Utrecht
Yalelaan 2
PO Box 80176
NL-3508 TD Utrecht
(420.000 ECU).

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