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IRDAC-Gutachten über die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission

Der Beratende Ausschuß für industrielle Forschung und Entwicklung (IRDAC) der Europäischen Kommission hat ein Gutachten über die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) veröffentlicht. Dieses folgt auf das 1994er IRDAC-Gutachten über die GFS, das zu der Vereinbarung Anlaß gab, ein J...
Der Beratende Ausschuß für industrielle Forschung und Entwicklung (IRDAC) der Europäischen Kommission hat ein Gutachten über die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) veröffentlicht. Dieses folgt auf das 1994er IRDAC-Gutachten über die GFS, das zu der Vereinbarung Anlaß gab, ein Jahr später erneut den Fortschritt dieser Stelle bei ihrem Streben nach 25% externer Finanzierung zu prüfen.

Im Juli 1995 wurde eine Tischrunde führender Industrialisten einberufen, um zu erörtern, wie weit die Stelle von ihrem Ziel entfernt ist. Die Mitglieder der Runde begrüßten die von der GFS erzielten Fortschritte beim Aufbau von Beziehungen und bei der Akquisition kommerzieller Verträge. Besonders gelobt wurde die Mitwirkung der Forschungsstelle an 300 Projekten, die im Rahmen des Vierten Rahmenprogramms ausgeschrieben wurden. Sie wurde als Beweis für die Fähigkeit der Forschungsstelle zur Integration in die europäische Forschungsgemeinschaft als wichtiger Beteiligter bewertet. Abschließend wurde festgestellt, daß die GFS gezeigt hat, daß ihre Laboratorien auch in einem wettbewerbsintensiven Umfeld motivierte Leistungen bringen.

Die Runde forderte jedoch die Kommission zur verstärkten Verantwortungsübertragung auf die GFS und zum Abbau von unnötigen Hindernissen auf. Insbesondere bestand die Meinung, daß ein neuer Status der teilweisen Abhängigkeit der Stelle durch größere Eigenverantwortung und reduzierte Bürokratie vermieden werden kann.


Quelle: IRDAC
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