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Förderung der Ausbildung im Umweltschutz

Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Umwelterziehungsmaßnahmen veröffentlicht. Die Kommission plant die Vergabe von Zuschüssen in Höhe von rund 1.000.000 ECU für die Durchführung entsprechender Maßnahmen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollten vor allem:

- die Umwelterziehung auf allen Stufen der allgemeinbildenden, technischen und berufsbildenden Schulen stärken;
- das Bewußtsein für gemeinschaftsweite, nationale und lokale Umweltprobleme schärfen;
- die europäische Dimension im Bildungswesen stärken.

Vorrang wird Initiativen eingeräumt, die Kooperations- und Austauschprogramme fördern, mit denen zur dauerhaften Einbindung der Umwelterziehung in die allgemeine, fachliche und berufliche Bildung beigetragen wird; dabei handelt es sich vor allem um:

- Aus- und Fortbildung der Lehrer (an allgemeinbildenden, technischen und berufsbildenden Schulen);
- Entwicklung von Lehrplänen oder speziellen Ausbildungsmodulen;
- Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Lehrmaterial;
- Vernetzung von Schlüsselelementen (Aus- und Fortbildung, Information, Dokumentation) durch Austausch, Zusammenarbeit usw.

Die eingereichten Projekte müssen alle folgenden Kriterien erfüllen, um für die Auswahl in Frage zu kommen:

- Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis;
- Dauerhafter Multiplikatoreffekt auf europäischer Ebene;
- Effektive und ausgewogene Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Partnern auf den folgenden Ebenen: Projektplanung, Projektdurchführung und finanzielle Beteiligung;
- Erhebliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa (Beteiligung von mindestens drei Mitgliedstaaten der Union);
- Erleichterung der dauerhaften Einbindung von Umwelterziehung sowie Aus- und Fortbildung im Umweltbereich in den allgemeinbildenden, technischen und berufsbildenden Sektor;
- Austausch und Verwertung innovativer Erfahrungen (Interdisziplinarität, Bewertung, Validierung usw.) auf europäischer Ebene.

Ausgeschlossen sind:

- Auf einen einzigen Mitgliedstaat oder auf zwei Mitgliedstaaten begrenzte Maßnahmen;
- Schüleraustausch und Klassenfahrten;
- Projekte zur Finanzierung von Investitionen und materieller Ausrüstung;
- Allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen für die breite Öffentlichkeit;
- Bereits abgeschlossene oder laufende Maßnahmen;
- Initiativen zur beruflichen Weiterbildung für Erwachsene und nicht unter die oben genannten Initiativen fallende Initiativen der Hochschulen;
- Maßnahmen, die im Rahmen anderer Programme der Gemeinschaft gefördert werden können;
- Der bloße Transfer einzelstaatlicher Initiativen.

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