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ALFA-Programm: Akademische Ausbildung in Lateinamerika

Die Europäische Kommission hat im Rahmen des ALFA-Programms einen Aufruf zur Einreichung von Anträgen für die Kooperation zwischen der EU und Lateinamerika im Bereich der akademischen Ausbildung veröffentlicht.

Das ALFA-Programm (Amérique latine - formation académique), das ab 1. November 1994 über einen Zeitraum von fünf Jahren läuft, soll die Kooperation zwischen Lateinamerika und Europa im Bereich der höheren Bildung sowie entsprechende Kooperationsprogramme durch Netzwerke höherer Bildungsinstitute fördern. Unterstützt werden Projekte für gemeinsame akademische Aktivitäten, insbesondere der Austausch von Studenten. Mit Hilfe des Programms soll das wissenschaftliche, akademische und technologische Potential Lateinamerikas verbessert und ein Beitrag zur regionalen Integration lateinamerikanischer Länder geleistet werden.

Das Programm ist in zwei Teile gegliedert:

- A: Kooperation des institutionellen Managements in bezug auf:
. Akademisches und administratives Management;
. Akademische Anerkennung von Qualifikationen;
. Verbesserung, Anpassung und erforderlichenfalls Harmonisierung der Lehrpläne;
. Zusammenarbeit zwischen höheren Bildungsinstituten und Unternehmen;
. Innovation und Systematisierung der Bildungsaufgaben;
. Institutionelle Beurteilung;

- B: Kooperation im Bereich der wissenschaftlichen und technologischen Ausbildung zur Unterstützung der Lehrpläne für:
. Akademische Fortbildung (Doktorgrad, Magister und berufliche Qualifikationen);
. Ergänzende Ausbildung für Studenten während der letzten beiden Jahre eines akademischen Studiums;
. Ausarbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte.

Höhere Bildungsinstitute in den Mitgliedstaaten und Lateinamerika werden aufgefordert, Projektanträge zu den Bereichen A und B einzureichen. Akademische Projekte mit allgemeinem Bezug auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften werden vorrangig behandelt.

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