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Transnationale Kooperationsprojekte und die Vernetzung zwischen von der Fischerei abhängenden Bereichen

Die Europäische Kommission, GD XIV, hat einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen im Hinblick auf transnationale Kooperationsprojekte sowie die Vernetzung zwischen von der Fischerei abhängenden Bereichen veröffentlicht. Der Aufruf erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative PESCA der Strukturfonds, deren Ziel es ist, den Fischereisektor in die Lage zu versetzen, strukturellen Wandel zu meistern, und zur Diversifizierung in Küstenregionen beizutragen.

Die Kommission fordert Interessenten zur Vorlage von Vorschlägen auf, die im Zusammenhang mit der transnationalen Kooperation und der Vernetzung in folgenden Bereichen stehen:

- I. Ausbildung von Fischern und Fachkräften dieses Sektors:
. I.1 Vernetzung von Ausbildungsinstituten;
. I.2 Kooperation im Bereich von Ausbildungsprogrammen;
.I.3 Kooperation und Vernetzung im Bereich der Beschäftigung im Fischereiwesen;

- II. Gemeinsame Verwaltung der Fanggründe:
. II.1 Initiativen zur einvernehmlichen Beilegung von Konflikten;
. II.2 Überregionale Initiativen zur Veredelung von Produkten;
. II.3 Projekte von allgemeinem Interesse im Bereich der Sicherheit des Meeres;

- III. Wirtschaftliche Diversifizierung der von der Fischerei abhängenden Bereiche:
. III.1 Initiativen zur Vereinbarung von Fischerei und Fremdenverkehr;
. III.2 Förderung von Einrichtungen zur Verminderung der Isolierung der rückständigsten Bereiche;
. III.3 Regionübergreifende Partnerschaftstreffen zwischen von der Fischerei abhängenden Bereichen;

- IV. Umschulung von Fachkräften aus der Fischerei auf andere Berufe:
. IV.1 Umschulungsprogramme für Fischer;
. IV.2 Umschulungsprogramme für die angeschlossenen Bereiche;
. IV.3 Erfahrungsaustausch im Bereich der Umschulung.

Projekte können Partner aus den folgenden Sektoren umfassen: Berufsorganisationen, Ausbildungsinstitute, lokale, regionale oder Gebietskörperschaften, Vereine, Einzelunternehmen. Die Projekte müssen praktischer Natur sein und konkrete Maßnahmen zum Ziel haben. Die Studienabschnitte (Vorbereitung, betreffend Durchführbarkeit und Auswirkungen usw.) müssen auf ein absolutes und nachweislich unerläßliches Minimum beschränkt werden. Projekte müssen Organisationen aus zwei oder mehr Ländern umfassen.

Der Gemeinschaftsbeitrag beläuft sich auf 50 % der anfallenden Kosten für die ZDP außerhalb der Regionen des Ziels I und 75 % für die ZDP innerhalb einer Region des Ziels I, und zwar innerhalb der Grenzen eines Betrages von 25 000 ECU für jeweils ein Projekt unter Einbeziehung zweier Partner aus zwei verschiedenen Ländern und 10 000 ECU für jeden zusätzlichen Partner. Für Umschulungsinitiativen beläuft sich dieser Höchstbetrag auf 50 000 ECU und auf 10 000 ECU je zusätzlichen Partner.

Vorschläge sind unter Verwendung der bei der Europäischen Kommission erhältlichen Formulare abgefaßt einzureichen.

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