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Sanierung von Gebieten, die von nachhaltiger Strahlenbelastung betroffen sind

Die Europäische Kommission, GD XI, hat eine offene Aufforderung veröffentlicht zur Übermittlung von Vorschlägen für einer Studie hinsichtlich der Sanierung von Gebieten, die aufgrund einer überholten oder veralteten Verfahrensart oder Arbeitsweise von nachhaltiger Strahlenbelastung betroffen sind.

Das Ziel der Studie ist die Findung einer gemeinsamen flexiblen Vorgehensweise zur Festlegung geeigneter Bezugswerte hinsichtlich der Dosierung für Arbeiter und die Bevölkerung sowie anderer Parameter, die für den Entscheidungsfindungsprozeß hinsichtlich der Sanierung von Gebieten, die aufgrund einer überholten Verfahrensart oder Arbeitsweise von nachhaltiger Strahlenbelastung betroffen sind, relevant sind.

Die Ergebnisse der Untersuchung sind in einer Arbeitsunterlage festzuhalten, die sowohl eine Vorgehensweise als auch Kriterien enthält, welche die Grundlage bilden können für eine große Anzahl von Sanierungsvorschlägen in weiterer Diskussion im Kreise eines Sachverständigenteams, das gemäß Artikel 31 des Euratom-Vertrags zusammengestellt wird. Der Auftragnehmer hat der Kommission einen in Englisch verfaßten, veröffentlichungsreifen Bericht abzuliefern, der die Meinung des Sachverständigenteams berücksichtigt.

Der abschließende Bericht ist der Kommission spätestens 18 Monate nach Vertragsunterzeichnung vorzulegen. Organisationen oder Unternehmen werden nur ausgewählt, wenn sie sowohl fachliche als auch administrative Kompetenz in dem relevanten Bereich sowie die notwendigen Referenzen vorweisen können.

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