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Kennzeichnung von Abfall und verseuchtem Material im Hinblick auf neuen Schutzraum für Tschernobyl-4-Einheit

Die Europäische Kommission, GD XI, hat eine offene Ausschreibung für einen Studienvertrag im Bereich der nuklearen Sicherheit veröffentlicht.

Die Studie dient der Kennzeichnung allen radioaktiven Materials, das während des Baus von Schutzraum 2 über der Tschernobyl-4-Einheit entfernt wird. Ziel ist es, Ungewißheiten in bezug auf die zur Anwendung kommenden Fernbedienungsmethoden zu beseitigen. Ferner soll die Menge der unterschiedlichen Kategorien von radioaktivem Abfall, die entsteht und anschließend entsorgt werden muß, ausgewertet werden. Die Kosteneinschätzung für diese Operationen bildet ebenfalls Teil der Studie.

Dieses Aktionsprogramm entspricht dem Ratsbeschluß vom 18. Juni 1992 über technologische Probleme der nuklearen Sicherheit (ABl. Nr. C 172 vom 8.7.1992, S. 2).

Die Studie muß innerhalb von 18 Monaten ab Vertragsabschluß fertiggestellt werden.

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