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EU-Unternehmen sollen Sicherheitsberater für den Transport von Gefahrengütern ernennen

Der Rat der Europäischen Union hat die Richtlinie 96/35/EG vom 3. Juni 1996 über die Ernennung und die berufliche Qualifikation von Sicherheitsberatern für den Transport von Gefahrengütern auf Straße, Schiene und Binnenwasserstraßen verabschiedet.

Nach den Bestimmung dieser R...
Der Rat der Europäischen Union hat die Richtlinie 96/35/EG vom 3. Juni 1996 über die Ernennung und die berufliche Qualifikation von Sicherheitsberatern für den Transport von Gefahrengütern auf Straße, Schiene und Binnenwasserstraßen verabschiedet.

Nach den Bestimmung dieser Richtlinie müssen Mitgliedstaaten gewährleisten, daß Unternehmen, die Gefahrengüter transportieren, einen oder mehrere Sicherheitsberater ernennen. Die Aufgabe dieser Berater ist, bei der Verhinderung von Transportrisiken für Menschen, Sachgüter und die Umwelt beim Transport von Gefahrengütern aktiv mitzuwirken.

Solche Berater müssten zunächst an einem Ausbildungslehrgang auf dem Gebiet des Transports von Gefahrengütern teilnehmen. Danach würden sie ein gemeinschaftliches Zeugnis über die erfolgte Ausbildung erhalten.

Die Mitgliedstaaten müssen spätestens bis zum 31. Dezember 199 den Bestimmung dieser Richtlinie nachkommen.


Quelle: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
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Sicherheit - Verkehr
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