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Mängeltoleranzkonzept für Komponenten von Kernkraftwerken

Die Europäische Kommission, GD XI, hat einen Aufruf zur Angebotsabgabe im offenen Verfahren für eine Studie über das Mängeltoleranzkonzept für Komponenten von Kernkraftwerken bekanntgemacht.

Grundlegendes Ziel der Studie ist die Erarbeitung einer geeigneten Fehlertoleranzmethode für die Entwicklung von Inspektionsrichtlinien. Die Studie konzentriert sich auf die Bewertung eines Mängeltoleranzkonzeptes für die Fehlerart "Ermüdung" für Komponenten von Klasse 1-Leichtwasserreaktoren (LWR). Die Studie bezieht sich auf LWR, einschließlich VVER.

Die Studie muß folgende Punkte umfassen:

- Identifizierung von Schwachstellen;
-Verifizierung der Nichtpräsenz von wesentlichen Mängeln an Stellen von Komponenten, an denen ein Ermüdungsverdacht identifiziert wurde;
- Postulieren des Bestehens eines hypothetischen Referenzermüdungsmangels;
- Bestimmung der postulierten Begrenzung der Mangelausdehnung aufgrund von Ermüdungsrißausbreitung;
- Bestimmung der Erfordernisse für nachfolgende Prüfungen im Betrieb;
- Entwicklung von technischen Richtlinien für die Durchführung im Rahmen der RSEM- und KTA-Regeln.

Die obengenannten Punkte werden auf VVER erweitert sowie auf die entsprechenden Kodes und Normen und östlichen Verfahren.

Die Studie muß innerhalb von 20 Monaten ab Unterzeichnung des Vertrags abgeschlossen sein.

Die Bieter müssen über nachweisbare Erfahrung in diesem Bereich verfügen und eine Organisation mit einer repräsentativen Auswahl aus mehreren EU-Ländern vorschlagen.

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