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IDA-Konferenz untersucht Rolle der öffentlichen Verwaltungen in der Informationsgesellschaft

Wie kann die Informationsgesellschaft die Regierung der Bevölkerung näher bringen? Welchen Nutzen kann die Industrie aus zunehmend effizienteren und mit Informationstechnik ausgestatteten Behörden ziehen? Diese und andere Fragen zur Rolle der öffentlichen Verwaltung in der Inf...
Wie kann die Informationsgesellschaft die Regierung der Bevölkerung näher bringen? Welchen Nutzen kann die Industrie aus zunehmend effizienteren und mit Informationstechnik ausgestatteten Behörden ziehen? Diese und andere Fragen zur Rolle der öffentlichen Verwaltung in der Informationsgesellschaft wurden während der ersten Konferenz zum IDA-Programm (Interchange of Data between Administrations - Austausch von Daten zwischen Verwaltungen) der Gemeinschaft diskutiert, die am 20. und 21. Juni 1996 in Rom stattfand.

Wichtigste Aufgabe des IDA-Programms ist, die Schaffung transeuropäischer Netze und Dienste im öffentlichen Sektor zu unterstützen und so die Vollendung des Binnenmarktes voranzutreiben. Auch ermöglicht das IDA-Programm öffentlichen Verwaltungen die Herstellung von Verbindungen mit öffentlichen Verwaltungen in anderen europäischen Ländern.

Zu den bereits laufenden IDA-Projekten zählen: EURES, das europäische on-line Netz für Stellenangebote, FIDES, ein Dienst, der den Austausch von aktuellen Daten zwischen Fischerei-Ministern ermöglicht (z.B. Fangquoten, Flottenregister und Zolldaten), und CARE und REITOX zum Datenaustausch in der Drogenüberwachung und im Gesundheitsschutz, sowie einige weitere Informationsaustauschnetze in Bereichen wie Sozialversicherung, Abgaben und Mehrwertsteuer, die alle dazu beitragen sollen, die Schaffung europaweiter Dienste für den europäischen Bürger von morgen zu fördern.

Auf Einladung des Mitglieds der Kommission Martin Bangemann, zuständig für Industrie und Telekommunikation, kamen auf der Konferenz in Rom etwa 400 Politiker und hochrangige Vertreter öffentlicher Verwaltungen und der Informationstechnologie-Branche aus ganz Europazusammen. Sie diskutierten Prioritäten und Informationsstrategien, die darauf abzielen, öffentlichen Verwaltungen zu ermöglichen, effizientere Dienste für Bürger und Industrie bereitzustellen. Außerdem hoben sie die Chancen hervor, welche dieser sich rasch entwickelnde Markt den Anbietern von IT-Dienstleistungen bietet.


Quelle: Europäische Kommission, GD III
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