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Einführung der ersten freiwilligen europäischen Zivildienstprojekte

Die Europäische Kommission hat eine Pilotserie von Projekten genehmigt, die im Rahmen des Pilotprogramms FREIWILLIGER EUROPÄISCHER ZIVILDIENST finanziert werden sollen, das Anfang 1996 von Frau Edith Cresson, der Kommissarin für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung sow...
Die Europäische Kommission hat eine Pilotserie von Projekten genehmigt, die im Rahmen des Pilotprogramms FREIWILLIGER EUROPÄISCHER ZIVILDIENST finanziert werden sollen, das Anfang 1996 von Frau Edith Cresson, der Kommissarin für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend, eingeführt wurde.

Das Pilotprogramm verfügt über ein Budget von ECU 15 Mio. für 1996, was die Teilnahme von 2.500 Jugendlichen ermöglicht. Die erste Projektreihe, die im August 1996 lanciert werden soll, gibt ca. 200 Jugendlichen Gelegenheit, einen anderen Mitgliedstaat zu besuchen, um Aufgaben zum Wohle der Gemeinschaft durchzuführen. Die Teilnehmer unterziehen sich vor ihrer Abreise zur Teilnahme an dem Projekt Lehrgängen im eigenen Lande, um sich sowohl hinsichtlich der auszuführenden Arbeit als auch in der Sprache des Zielstaats unterweisen zu lassen. Sie verbringen zwischen sechs und zwölf Monaten in dem jeweiligen Gastland.

Zu den ausgewählten Projekten gehört z.B. die Unterstützung von sozial benachteiligten Jugendlichen in Nordirland, Ausbildung im Naturschutz in Spanien, Hilfe für ältere Menschen und Behinderte, Bildungsunterstützung sowie Lese- und Schreibfertigkeitskurse.

Ferner hat die Kommission eine Gruppe gebildet, welche die Kommission bei der Weiterentwicklung des Konzepts des freiwilligen Zivildienstes und der Publizierung des Konzepts in nationalen und lokalen Körperschaften unterstützen soll.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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