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Kommission genehmigt 243 BRITE/EURAM Projekte im Bereich Industrietechnologien und -werkstoffe

Auf Anregung von Frau Edith Cresson, der für Forschungspolitik zuständigen Kommissarin, sind 243 Forschungsprojekte im Nachgang zum zweiten Aufruf zur Unterbreitung von Vorschlägen zu dem Programm BRITE/EURAM III für Industrietechnologien und industrielle Werkstoffe angenommen...
Auf Anregung von Frau Edith Cresson, der für Forschungspolitik zuständigen Kommissarin, sind 243 Forschungsprojekte im Nachgang zum zweiten Aufruf zur Unterbreitung von Vorschlägen zu dem Programm BRITE/EURAM III für Industrietechnologien und industrielle Werkstoffe angenommen worden. Der Aufruf erfolgte am 15. Dezember 1995 mit Annahmeschluß am 17. April 1996 und löste 940 Anträge aus.

Das unter das Vierte FTE Rahmenprogramm fallende Programm BRITE/EURAM III verfolgt den Ansatz eines "globalen Systems" unter Berücksichtigung von technologischen, wirtschaftlichen und umwelttechnischen Belangen wie auch von F&E, im Rahmen von Innovationsbestrebungen. Multidisziplinäre und mehrere Sektoren umgreifende Projekte, die alle Aspekte eines gegebenen technologischen Industriezweigs umfassen, wurden vorranging behandelt.

Die Projekte stützen sich auf ein gemeinsames Budget von ECU 400 Mio. und werden den ersten, 1995 ausgewählten, 219 Projekten hinzugefügt.

Fast 4.500 Unternehmen reagierten auf den zweiten Aufruf, wobei ein hoher Prozentsatz aus der Industrie stammte. Die 243 angenommenen Anträge verteilen sich auf nahezu 1.800 Teilnehmer, wobei es sich bei 30% um Großunternehmen handelt, 33% KMU (wesentlich mehr als 1995), 20% Universitäten und 17% Forschungsstellen und andere Organisationen. Die Mehrzahl der Anträge bezog sich auf Industrieforschungsprojekte (200), während der Rest (43%) mit Grundlagenforschung befaßt ist.

Die Aufschlüsselung der Anträge nach technologischen oder industriellen Zielen zeigt die Bedeutung des Programms für die Industriezweige Verkehr und Werkstoffe (wobei die Automobilindustrie 18% und die Werkstoffentwicklungsindustrie 17% der ausgewählten Projekte ausmachten).

Zu den Projektbeispielen gehören die Verbesserung von Werkzeugmaschinen, Schnellverfahren zur Prototypentwicklung im medizinischen Bereich, Forschung im Textilsektor, der "Boom" im Bereich Mikrosysteme, Biomaterial für schwere Verbrennungen, sicherere und ruhigere Eisenbahnzüge sowie die Entwicklung eines "Autos von morgen".


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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