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GFS-Institut für Sicherheitstechnologie - Jahresbericht 1995

Das Institut für Sicherheitstechnologie der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission hat seinen Jahresbericht für 1995 veröffentlicht.

Das Institut hat zwei Haupttätigkeitsrichtungen: nukleare und nichtnukleare Tätigkeiten. Im nuklearen Bereich waren die...
Das Institut für Sicherheitstechnologie der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission hat seinen Jahresbericht für 1995 veröffentlicht.

Das Institut hat zwei Haupttätigkeitsrichtungen: nukleare und nichtnukleare Tätigkeiten. Im nuklearen Bereich waren die wesentlichen Projekte 1995:

- Reaktorsicherheit: auf das Studieren von Schwerunfallphänomenen in derzeitigen und zukünftigen Leichtwasserreaktoren konzentriert;
- Schutzmaßnahmen und Spaltstoffmanagement;
- Fusionstechnologie und Sicherheit: auf Beiträge zum multinationalen Fusionsprojekt ITER (Internationaler Thermonuklearer Versuchsreaktor) konzentriert, an dem Organisationen aus der EU, Japan, Rußland und den USA beteiligt sind.

Die Arbeit im Bereich der nichtnuklearen Tätigkeiten umfaßte u.a.:

- Industriegefahren: auf Bewertung, Verbesserung und Harmonisierung von Sicherheitsmethodologien für Chemiebetriebe konzentriert;
- Referenzmethoden für die Bewertung struktureller Zuverlässigkeit: 1995 wurde eine Reihe von Erdbebensimulationsgroßversuchen durchgeführt;
- Umwelt und Klima: Modellierung von Feuchtgebiet-Hydrologie, um zu demonstrieren, daß Fernmessungen zur Kalibrierung und Bewertung von Modellen beitragen könnten.

Die Arbeit des Instituts ist ein Gemisch aus wettbewerblichen und nichtwettbewerblichen Verträgen. 1995 erreichte die kommerzielle Arbeit mit über 20 % des Gesamthaushalts des Instituts ihren bisher höchsten Wert.

1996 wird das Institut für Sicherheitstechnologie mit dem Institut für Systemtechnik und Informatik, einem weiteren GFS-Institut, zusammengelegt werden. Das neue Institut für Systeme, Informatik und Sicherheit wird seinen Sitz in Ispra, Italien, haben und sollte die Effizienz im gesamten Bereich der durchgeführten Tätigkeiten verbessern.


Quelle: Europäische Kommission, GD XIII
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