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Rechnungstrennung und Anschlußpreisbildung im Kontext des offenen Netzzugangs (ONP)

Die Europäische Kommission, GD XIII, hat eine offene Ausschreibung für eine Studie über die mit der Rechnungstrennung und Anschlußpreisbildung im Kontext des offenen Netzzugangs (ONP) zusammenhängenden Fragen gestartet.

Ziel der Studie ist die Vorlage einer Anleitung zur Rechnungstrennung im Zusammenhang mit der Anschlußpreisbildung für dominierende Unternehmen und Organisationen, die außer in der Telekommunikation in anderen Bereichen über Sonder- oder Exklusivrechte verfügen. Durch die Rechnungstrennung soll eine transparente Anschlußpreisbildung geschaffen werden, wodurch der Wettbewerb auf fairer, dauerhafter und effizienter Basis zu gewährleisten ist. Durch die Rechnungstrennung werden Kosten, Einnahmen und Kapitalbeteiligung in den Geschäftsbereichen mit Wettbewerbscharakter transparent und geben dem Unternehmer besseren Einblick in die Kostenstruktur.

Die angewandten Rechnungsmethoden müssen die gegenwärtige und mögliche Wettbewerbsform widerspiegeln. Die Rechnungen sind unter Berücksichtigung der Kostenverursacher zusammenzustellen, so daß die Kosten weitgehend den Maßnahmen zugeordnet werden, durch die sie entstehen (z.B. maßnahmenbezogene Rechnungsführung). Letztlich muß die Anschlußpreisbildung, der diese Rechnungen zugrunde liegen, einer Aufsichtsbehörde und angeschlossenen Parteien verdeutlichen, daß keine wettbewerbshemmende indirekte Kostenüberwälzung besteht.

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Fachgebiete

Telekommunikation
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