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Kommission bestätigt Unterstützung für Weltsolargipfelprozeß

Herr Christos Papoutsis, Kommissar für Energiepolitik, bestätigte auf dem Weltsolargipfeltreffen am 16. September 1996 in Harare, Simbabwe, daß die Kommission dem im Juli 1993 von der UNESCO eingeleiteten Weltsolargipfelprozeß ihre volle Unterstützung geben wird.

Der Weltsola...
Herr Christos Papoutsis, Kommissar für Energiepolitik, bestätigte auf dem Weltsolargipfeltreffen am 16. September 1996 in Harare, Simbabwe, daß die Kommission dem im Juli 1993 von der UNESCO eingeleiteten Weltsolargipfelprozeß ihre volle Unterstützung geben wird.

Der Weltsolargipfelprozeß ist eine dreijährige Kampagne (1994-1996) zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien auf globaler Ebene. Die Kommission hat sich seit Beginn der Kampagne aktiv daran beteiligt und sie politisch sowie finanziell unterstützt. Auf dem Gipfeltreffen in Harare wurde ein Vorschlag für eine zehnjährige Nachfolgekampagne, die Weltsolardekade 1996-2005, gemacht.

Kommissar Papoutsis bestätigte im Namen der Kommission, daß sie auch dieses zweite Programm unterstützen und die Entwicklung und Nutzung von erneuerbaren Energien fördern werde. "Die Kommission begrüßt die Idee einer Weltsolardekade 1996-2005. Wir glauben, daß der Durchführung einer Serie von Projekten für erneuerbare Energien, die als Demonstrationsprojekte dienen können, große Bedeutung zukommt."

Herr Papoutsis bestätigte insbesondere die Absicht der Kommission, die durch die Finanzierungsmechanismen der Europäischen Union gebotenen Möglichkeiten so weit wie möglich zu nutzen: "Um die erneuerbaren Energien in der Europäischen Union fördern zu können, werden wir die Programme JOULE/THERMIE und ALTENER voll ausnutzen und noch erweitern. Drittländern, die finanzielle Unterstützung für die Förderung und den Einsatz erneuerbarer Energien benötigen, werden wir soweit wie möglich mit verfügbaren Gemeinschaftsprogrammen und anderen finanziellen Instrumenten helfen."

Mögliche finanzielle Instrumente sind: die Europäische Investitionsbank (EIB); die Programme PHARE und TACIS für die Länder in Mittel- und Osteuropa und die Neuen Unabhängigen Staaten; das neue MEDIA-Programm für die Durchführung der Partnerschaft Europa-Mittelmeer; das spezifische FTE-Programm der Gemeinschaft im Bereich der Zusammenarbeit mit Drittländern und internationalen Organisationen (INCO); für die AKP-Staaten der Europäische Entwicklungsfonds (EEF).


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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