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Parlament fordert Unterstützung für öffentlich-rechtliches Fernsehen

In einem am 19. September 1996 angenommenen Initiativbericht hat das Europäische Parlament zu größerer Unterstützung für das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der sich entwickelnden Multimedia-Gesellschaft aufgefordert.

Besonders beunruhigt das Parlament das Wachstum private...
In einem am 19. September 1996 angenommenen Initiativbericht hat das Europäische Parlament zu größerer Unterstützung für das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der sich entwickelnden Multimedia-Gesellschaft aufgefordert.

Besonders beunruhigt das Parlament das Wachstum privater multinationaler Rundfunk- und Fernsehgruppen mit Monopol-Charakteristik, die besonders dadurch demonstriert wird, daß sie die Exklusivrechte für Sport- und andere wichtige Veranstaltungen aufkaufen.

Der Bericht fordert, daß die Aufgabe von staatlich unterstützten Sendern im öffentlichen Dienst anerkannt wird, und gibt an, daß öffentliche Sender von den Vorschriften der Gemeinschaft ausgenommen werden sollten, die staatliche Subventionen verbieten.

Der Bericht fordert die Kommission und Mitgliedstaaten auf, die Förderung von Kultur durch das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu unterstützen. Das Parlament ist der Meinung, daß die Förderung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Sendern in Europa eine Priorität für die Kommission darstellen sollte. Es glaubt zudem, daß paneuropäische Kanäle, wie ARTE und EuroNews, von der Gemeinschaft finanziell unterstützt werden sollten. In diesem Zusammenhang fordert der Bericht die Kommission auf, eine Durchführbarkeitsstudie über die Schaffung paneuropäischer öffentlicher Kanäle durchzuführen.


Quelle: Europäisches Parlament
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