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Das Programm KALEIDOSKOP - Kulturfördernde Maßnahmen der Europäischen Gemeinschaft

Die Europäische Kommission, GD X, hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des spezifischen Gemeinschaftsprogramms KALEIDOSKOP zur Förderung künstlerischer und kultureller Aktivitäten veröffentlicht. Im Rahmen dieses Aufrufs werden Gelder für kulturelle Projekte und Veranstaltungen ab 1997 zur Verfügung gestellt.

Die spezifischen Ziele des Programms KALEIDOSKOP sind:

- Förderung von europäisch ausgerichteten künstlerischen und kulturellen Aktivitäten;
- Unterstützung innovativer kultureller Projekte, die von europäischen Partnern durchgeführt werden;
- Beitrag zur Weiterqualifizierung von Künstlern und anderen Kulturschaffenden;
- Beitrag zur Kenntnis der Kultur der europäischen Völker.

Das Programm umfaßt die folgenden beiden Aktionen, zu denen Anträge unterbreitet werden können:

- Aktion 1: Unterstützung für Kulturversanstaltungen und -projekte, die partnerschaftlich oder in Netzwerken durchgeführt werden. Im Rahmen von Aktion 1 werden Zuschüsse für kulturelle und künstlerische Projekte gewährt, die in Kulturnetzwerken oder von Akteuren des Kulturbereichs aus mindestens drei Mitgliedstaaten durchgeführt werden und an denen Akteure aus mindestens drei Mitgliedstaaten beteiligt sind.

- Aktion 2: Umfangreiche Aktionen europäischer Zusammenarbeit. Darunter fallen u.a. qualitativ anspruchsvolle, breit angelegte, europäisch ausgerichtete Projekte mit großer kultureller und sozialökonomischer Wirkung. Voraussetzung ist, daß die Projekte in Kulturnetzwerken oder von Akteuren des Kulturbereichs aus mindestens vier Mitgliedstaaten durchgeführt werden und daß an ihnen Akteure aus mindestens vier Mitgliedstaaten beteiligt sind.

Das Programm umfaßt folgende Gebiete: darstellende Kunst; bildende oder visuelle Kunst; angewandte Kunst sowie Multimedia als künstlerische Ausdrucksform.

Organisationen aus Drittländern können an KALEIDOSKOP Projekten teilnehmen, entweder auf der Basis des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (Norwegen, Island und Liechtenstein) oder auf der Basis individueller Assoziations- oder Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Drittländern (mittel- und osteuropäische Staaten, Malta und Zypern).

Anträge auf Unterstützung seitens der Gemeinschaft müssen unter Verwendung der offiziellen Antragsformulare gestellt werden.

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