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Kommissionsprioritäten für die urbane Umwelt

Frau Ritt Bjerregaard, die für Umweltfragen verantwortliche Kommissarin, hat die Kommissionsprioritäten für die Verbesserung der urbanen Umwelt auf der "European Conference on Sustainable Cities" vorgestellt, die am 6. Oktober in Lissabon, Portugal, stattfand.

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Frau Ritt Bjerregaard, die für Umweltfragen verantwortliche Kommissarin, hat die Kommissionsprioritäten für die Verbesserung der urbanen Umwelt auf der "European Conference on Sustainable Cities" vorgestellt, die am 6. Oktober in Lissabon, Portugal, stattfand.

Frau Bjerregaard äußerte die Überzeugung, daß "Europa eine neue Politik für die urbane Umwelt braucht. Eine Politik mit klaren Zielen, einem zusammenhängenden Ansatz und einer globalen Ausrichtung." Präziser definierte sie vier Hauptsäulen für zukünftige Aktionen:

- Erneuerung und Verstärkung des gesetzlichen Rahmens der Gemeinschaft und die Definition klarer Ziele für die Verbesserung der urbanen Umwelt mit spezifischen Zeitplänen (besondere Aufmerksamkeit finden Bereiche wie die Qualität von Luft, Abfall und Wasser);

- Größere Verwendung alternativer Instrumente (z. B. Abgaben und Gebühren, Haftung für Umweltschäden und ausgehandelte Abkommen);

- Größerer Zusammenhang und Integration der verschiedenen Gemeinschaftsinitiativen und die Berücksichtigung dauerhafter und umweltgerechter Entwicklung bei allen urbanen Aktivitäten, die Unterstützung durch die Kommission erhalten;

- Nachhaltige Betonung der Errichtung von Netzwerken und des Austausches von Erfahrungen und Ideen (wie im Sustainable Cities-Projekt demonstriert, das auf die Unterstützung von Innovation und den Austausch von Ideen und Erfahrungen auf lokaler Ebene abzielt).

In diesem Zusammenhang rief die Kommissarin zur Bildung einer Aktionspartnerschaft aller Beteiligten auf allen Ebenen des Gebiets urbaner Entwicklung auf: "Mit unserem gewachsenen Verständnis der Natur und des Umfangs der Umweltprobleme muß auch die Erkenntnis der Wichtigkeit von Aktionen auf allen Ebenen ihre Lösung erreichen. Die Gemeinschaft, die Mitgliedstaaten, die Städte und Gemeinden, Unternehmer und Bürger müssen alle ihre Rolle spielen und Verantwortung übernehmen."

Die Kommissarin, in Zusammenarbeit mit der Kommissarin Monika Wulf-Mathies, kündigte weiterhin Pläne für die Entwicklung einer Kommunikation der Kommission über urbane Themen an, mit der Absicht, das Profil dauerhafter urbaner Entwicklung und ihres wesentlichen Verhältnisses zu den sozialen und wirtschaftlichen Fragen zu erhöhen.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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