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Projekte für transeuropäische Telekommuniaktionsnetze genehmigt

Die Europäische Kommission hat 11 kommerzielle Validierungsprojekte im Kommunikationssektor genehmigt, die von der Gemeinschaft als Teil der transeuropäischen Telekommunikationsnetze mit insgesamt 18,1 Millionen ECU finanziert werden. Die Projekte wurden im Anschluß an den am ...
Die Europäische Kommission hat 11 kommerzielle Validierungsprojekte im Kommunikationssektor genehmigt, die von der Gemeinschaft als Teil der transeuropäischen Telekommunikationsnetze mit insgesamt 18,1 Millionen ECU finanziert werden. Die Projekte wurden im Anschluß an den am 15. April 1996 lancierten Aufruf (Abl. Nr. C 107 vom 13.4.1996, S. 12) ausgewählt.

Die transeuropäischen Telekommunikationsnetze unterscheiden sich insoweit von den Verkehrs- und Energienetzen, daß die Engpässe nicht eine Folge der fehlenden Infrastruktur, sondern des Fehlens von Anwendungen und Diensten sind, die den Erfordernissen der Bürger und der kleineren Unternehmen entsprechen. Die Gemeinschaftsfinanzierung für Projekte bezweckt die Reduzierung des finanziellen Risikos bei der Entwicklung innovativer Anwendungen und Dienste von öffentlichem Interesse.

Die für 1996 ausgewählten Projekte beruhen alle auf den am 9. November 1995 verabschiedeten EURO-ISDN Richtlinien, da noch keine Richtlinien für die transeuropäischen Telekommunikationsnetze angenommen worden sind. Ihre Verabschiedung wird für Ende 1996 oder Anfang 1997 erwartet.

Die ausgewählten Projekte zusammen mit dem entsprechenden Sektor sind wie folgt:

- TELEPOLIS: elektronischer Handel für KMUs;
- INFOCITIES: Stadtinformation;
- MEDSALUS: Gesundheitswesen;
- MOSAIC: kulturelles Erbe;
- DCC: kulturelles Erbe;
- GTS: ursprüngliche Tele-Dienste;
- NO PROBLEM: ursprüngliche Tele-Dienste;
- TAGIS: ursprüngliche Tele-Dienste;
- PADEIA: allgemeine und berufliche Bildung;
- TEN-TREND: Telearbeit und neue Arbeitsmethoden;
- DYP: elektronischer Handel für KMUs (dieses Projekt wurde vorläufig ausgewählt, da seine Durchführung von der Verfügbarkeit zusätzlicher Finanzierungsressourcen abhängt).


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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