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FAIR - Vorläufige Ergebnisse des vierten Aufrufs

Die vierte Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das spezifische FTE-Programm der Gemeinschaft im Bereich Landwirtschaft und Fischerei (einschließlich Agrarindustrie, Nahrungsmitteltechnologie, Forstwirtschaft, Auquakultur und ländliche Entwicklung) (FAIR) wurde im ...
Die vierte Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das spezifische FTE-Programm der Gemeinschaft im Bereich Landwirtschaft und Fischerei (einschließlich Agrarindustrie, Nahrungsmitteltechnologie, Forstwirtschaft, Auquakultur und ländliche Entwicklung) (FAIR) wurde im Juni 1996 (Abl. Nr. C 171/S 114 vom 15.6.1996) veröffentlicht.

Diese Aufforderung zielte auf die folgenden spezifischen Bereiche des FAIR-Programms ab:

- Bereich 1: Integrierte Produktions- und Verarbeitungsketten (lediglich Demonstrationsvorhaben);
- Bereich 2: Maßstabsvergrößerung und Verarbeitungsverfahren (FTE und Demonstrationsvorhaben);
- Bereich 3: Generische Wissenschaften und fortgeschrittene Technologien für Lebensmittel (FTE und Demonstrationsvorhaben).

Insgesamt 264 Vorschläge wurden unter dieser Aufforderung eingereicht, die meisten davon beziehen sich auf den Bereich 3, der in folgende Unterbereiche aufgeteilt ist:

- Bereich 3.1: Ernährung und Wohlbefinden des Verbrauchers:
Die in diesem Bereich eingereichten Vorschläge behandeln Verbraucherthemen, Maßnahmen zur Verbreitung, Diät und Gesundheit und biologisches Vorhandensein. Die Projekte umfassen alle Aspekte der Rolle der Ernährung bei kardiovaskulären Krankheiten, Krebs, Diabetes, Allergien, Gewichtskontrolle und Toxikologie sowie das biologische Vorhandensein vieler Arten von Nahrungsmitteln. Die Verbraucheraspekte behandeln eine große Auswahl von Themen wie Annehmbarkeit und Qualität neuer Lebensmittel, organische Lebensmittel und Vegetarismus;

- Bereich 3.2: Neuartige und optimierte Lebensmittelrohstoffe und -produkte:
Die große Mehrzahl der in diesem Bereich eingereichten Vorschläge behandelt die genetische Manipulation von Pflanzen und Nahrungsmitteln zur Verbesserung des Nährgehalts. Einige gute Beispiele für Vorschläge umfassen: den molekularen Proteinanbau; Diatfasern; Stärke; eßbare Impfstoffe; Genom-Abbildung der Pilze; neue Probionik; Süßstoffe und andere funktionelle Nahrungsmittel und Zusatzstoffe;

- Bereich 3.3: Fortgeschrittene und optimierte Technologien und Verfahren:
Vorschläge umfassen die Bereiche Molkerei, Fleisch, Fisch, Getreide, Obst, Gemüse sowie Lebensmittel und Getränke. Diese Vorschläge sind in hohem Maße innovativ und behandeln eine große Auswahl von Technologien wie: Haltbarkeit, Schneiden, Kontaminierung, Formulierung, Fermentierung, Temperatur- und Vakuumbehandlungen, Lagerung, Redox-Phänomene, Sensoren und Automatisierung sowie die Qualitätskontrolle der Nahrungsmittel;

- Bereich 3.4: Generische Lebensmittelwissenschaften:
Die Vorschläge behandeln die Lebensmittel-Toxikologie und -Mikrobiologie und die fundamentalen Aspekte der Biochemie und Biotechnologie in bezug auf Nahrungsmittel und deren strukturelle/funktionelle Beziehungen. Wichtige behandelte Bereiche umfassen neue Anti-Pilzstoffe und Anti-Mikrobialstoffe bei der Sicherheit verschiedener Nahrungsmittel, Erkennung von Krankheitserregern, Konservierungsmittel und Methoden zur Geschmacksverbesserung, Kontrolle der Lipidpegel und QTL-Identifizierung sowie andere Kennzeichen zur Verbesserung der Lebensmittelqualität.

Die im Bereich 2 (Maßstabsvergrößerung und Verarbeitungsverfahren) des FAIR-Programms eingereichten Vorschläge behandeln die Maßstabsvergrößerungstechniken von Nichtlebensmitteln in der Bioenergie, grüne Chemikalien, Produktbereiche in der Forstwirtschaft. Spezifische Bereiche umfassen: Die Verwendung der Naturfasern von Pflanzen und Bäumen für den industriellen Gebrauch; das Wasser-Recycling in industriellen Verfahren; Vergasen und Vergärung von Biomasse zu Energie und höheren Chemikalien mit Wertzuwachs.


Quelle: Europäische Kommission, GD XII
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