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Die "Bangemann-Herausforderung" wird international

Im Anschluß an die Konferenz zur zwischenzeitlichen Revision der "Bangemann-Herausforderung", die vom 7.-9. Oktober 1996 in Barcelona stattgefunden hatte, wurde beschlossen, die Herausforderung auch auf Städte außerhalb der Europäischen Union auszudehnen. Im Rahmen der "Bangem...
Im Anschluß an die Konferenz zur zwischenzeitlichen Revision der "Bangemann-Herausforderung", die vom 7.-9. Oktober 1996 in Barcelona stattgefunden hatte, wurde beschlossen, die Herausforderung auch auf Städte außerhalb der Europäischen Union auszudehnen. Im Rahmen der "Bangemann-Herausforderung" will Europa die USA, Japan und den Rest der Welt herausfordern.

Die Stadt Stockholm (Schweden), Urheberin der Bangemann-Herausforderung, hatte in Barcelona die "globale Bangemann-Herausforderung" angekündigt, die Ende Januar 1997 die Europäische Herausforderung ablösen soll. Die globale Herausforderung soll den Städten in aller Welt Gelegenheit geben, ihre Erfahrungen und Ideen für Informationsdienste auszutauschen und zu vergleichen.

Die Bangemann-Herausforderung war im November 1994 vom Bürgermeister der Stadt Stockholm in Antwort auf Kommissar Martin Bangemanns Bericht über Europa und die Informationsgesellschaft begründet worden. Der Wettbewerb forderte die europäischen Städte dazu auf, effektive Anwendungen neuer elektronischer Informationsdienste zum Nutzen ihrer Bürger vorzuschlagen (und einzuführen). Seit 1995 haben sich 25 Städte mit 106 Projekten an der Herausforderung beteiligt, deren Sieger am 22. Januar 1997 in Stockholm bekanntgegeben wird.

Die Herausforderung hat zu Projekten aus den folgenden zehn Sektoren des Bangemann-Reports geführt: Telearbeit; Fernunterricht; Universitätsnetze; Telematik für KMU; Verkehrsmanagement; Luftfahrtkontrolle; Netze für den Gesundheitssektor; elektronische Angebotsabgabe; öffentliche Verwaltung; städtische Datenautobahnen. Auf der Konferenz von Barcelona trafen sich die Vertreter der Projekte, um ihre Fortschritte zu demonstrieren und die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Telekommunikations- und Informationsdienste zu erörtern.


Quelle: Stockholm
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