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Finanzierungsmaßnahmen der Kommission für Projekte in Ägypten und Marokko

Die Kommission hat Finanzierungsmaßnahmen in Höhe von 140 Millionen ECU für zwei Projekte in Ägypten und Marokko vereinbart. 100 Millionen ECU werden an ein Projekt zur Verbesserung der Ausbildung in Ägypten gehen und 40 Millionen ECU an ein Projekt im ländlichen Gesundheitswe...
Die Kommission hat Finanzierungsmaßnahmen in Höhe von 140 Millionen ECU für zwei Projekte in Ägypten und Marokko vereinbart. 100 Millionen ECU werden an ein Projekt zur Verbesserung der Ausbildung in Ägypten gehen und 40 Millionen ECU an ein Projekt im ländlichen Gesundheitswesen in Marokko.

Die Europäische Union finanziert solche Projekte als ein Teil der Euro-Mittelmeer-Partnerschaft im Rahmen der MEDA-Verordnung, die von 1996 bis 1999 3,425 Millionen ECU für Projektfinanzierung zur Verfügung stellt. Die MEDA-Verordnung umfaßt Algerien, Zypern, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien, die Türkei und die besetzten Gebiete des Gaza-Streifens und der West-Bank.

Die beiden vor kurzem verabschiedeten Projekte sind:

- Programm zur Ausbildungsverbesserung (Ägypten):
Ein innovatives Programm zur Ausbildungsverbesserung, das die Reform der Grundschulausbildung in den nächsten zehn Jahren vorsieht. Das Programm konzentriert sich auf drei Schlüsselbereiche:
. Ausbildungszugang für alle;
. Verbesserung der Ausbildungsqualität;
. Effektivere Nutzung der Ressourcen.
Es beabsichtigt die Beteiligung lokaler Gruppen an der der Planung und Durchführung zur Verbesserung der Bedingungen in Gebieten mit einem Mangel an Bildungseinrichtungen und die Förderung der Ausbildung von Mädchen. Die von der Kommission gewährte Hilfe umfaßt sektorale Hilfsleistungen für die drei Schlüsselbereiche des Programms und ein Element für den Aufbau von Institutionen, das auf die Verbesserung der Planungs- und Managementfähigkeiten abzielt.

- Ländliches Projekt für Wasser und Gesundheitswesen (Marokko):
26 Millionen Menschen, die Hälfte der Bevölkerung Marokkos, leben in ländlichen Gebieten, wo nur 14% Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, verglichen mit 82% in den Städten. Zur Wiederherstellung des Gleichgewichts, der Verbesserung der Lebensbedingungen auf dem Land und der Reduzierung der Abwanderung in die Städte hat die Regierung ein Programm für die kollektive Versorgung von ländlichen Gemeinden mit Grundwasser in Höhe von 10 Mrd. Dirham vereinbart (900 Millionen ECU). Dies zielt auf die Abdeckung der ländlichen Erfordernisse in den nächsten acht Jahren ab. Die EU-Finanzierung wird der Produktion und Versorgung mit Trinkwasser in der südlichen Tensif-Region und in der nördlichen Region zugeteilt. Die EU wird außerdem Ausbildungsaktivitäten für verschiedene nationale Teilnehmer, ein Pilotprojekt für sanitäre Einrichtungen in den Dörfern und eine Studie über entsprechende Technologie für abgelegene Gebiete mit Wassermangel finanzieren.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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