Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Erste Überprüfung der vergebenen Marie Curie-Stipendien

Die Europäische Kommission, GD XII, hat erste Angaben über die Ergebnisse der ersten vier Aufforderungen zur Unterbreitung von Anträgen auf Marie Curie-Stipendien im Rahmen des spezifischen Programms für die Ausbildung und Mobilität von Forschern (TMR) veröffentlicht.

Die vie...
Die Europäische Kommission, GD XII, hat erste Angaben über die Ergebnisse der ersten vier Aufforderungen zur Unterbreitung von Anträgen auf Marie Curie-Stipendien im Rahmen des spezifischen Programms für die Ausbildung und Mobilität von Forschern (TMR) veröffentlicht.

Die vier im Januar, Juni und September 1995 und im März 1996 veröffentlichten Aufforderungen brachten 9.770 Anträge. Von diesen wurden 1.707 ausgewählt.

Das TMR-Management hat versucht, die Bearbeitung der Anträge und die Verbreitung der Informationen über die Stipendien über diesen Zeitraum zu verbessern. Das Ergebnis ist, daß die Zeit für die Bearbeitung der Anträge trotz der großen Anzahl der Antragsteller von über sieben Monaten auf vier Monate reduziert werden konnte.

Der Anteil der nicht bezuschussungsfähigen Anträge wurde bei jeder Aufforderung weniger, hauptsächlich wegen der besseren Informationsverbreitung. So hat das TME-Programm insbesondere das World Wide Web intensiv genutzt, und den Forschern stehen auf diesem Wege vielfältige Informationen in allen Teilen der Welt zur Verfügung, auf die über die TMR-Heimatseite des CORDIS-Web-Servers problemlos zugegriffen werden kann.

Die Erfolgsquoten nach wissenschaftlichen Disziplin lagen eng zusammen - bei ca. 20% aller eingegangenen Anträge. Die Erfolgsquote schwankte jedoch mit dem Erfahrungsgrad. Die höchste Erfolgsquote erzielten die Kategorien eingearbeitete Forscher (58%) und Heimkehrer-Stipendiaten (85%). Die Kategorien Doktoranden und postdoktorale Studien zeigten viel niedrigere Erfolgsquoten, obwohl die größte Anzahl der Anträge gerade aus diesen Kategorien kam. Bei den Doktoranden lag die Erfolgsquote zwischen 9% und 14%, je nach Disziplin, bei den postdoktoralen Studien, aus der die Mehrzahl aller Anträge stammten, lag die Erfolgsquote zwischen 23% und 32%.

Bezüglich der Verteilung nach Ländern ging die größte Anzahl der Anträge aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland ein, während die meisten Forscher aus Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich kamen.


Quelle: Europäische Kommission, GDXII
EN FR

Verwandte Informationen

Programme

Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben