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Europäisches Risikokapital - Erste Ergebnisse in Zahlen

Die Ergebnisse der ersten Studie des paneuropäischen Privat- und Risikokapitalmarkts überhaupt wurden vom Europäischen Verband für Risikokapital (EVCA) und der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Hauptziel dieser technischen Pilotstudie, die durch das gemeinschaftliche IN...
Die Ergebnisse der ersten Studie des paneuropäischen Privat- und Risikokapitalmarkts überhaupt wurden vom Europäischen Verband für Risikokapital (EVCA) und der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Hauptziel dieser technischen Pilotstudie, die durch das gemeinschaftliche INNOVATION-Programm unterstützt wurde, war die Ausarbeitung einer geeigneten Methodik zur Messung der Leistungen, die durch den Einsatz von Risikokapital auf dem europäischen Markt erzielt wurden.

Eine wachsende Anzahl von Kapitalanlegern sieht Europa trotz der Vielfalt des Markts heute als einen Binnenmarkt für Risiko- und Privatkapital. Auch wenn der Zeitpunkt für detaillierte Schlußfolgerungen noch nicht eingetreten ist, sind die ersten Ergebnisse dieser Studie doch ermutigend: Die mit Privatkapital erwirtschafteten Renditen halten dem Vergleich mit anderen Wertpapieren gut stand.

Die Studie beruhte auf einer Stichprobe von 92 unabhängig geführten Fonds, die außenstehenden Anlegern von 1980 bis 1990 zugänglich gemacht wurden und ein gezeichnetes Kapital von 4.970 Mio. ECU darstellen. Gebundene und abhängige Fonds sowie sog. "Evergreen"- und Risikokapitalfonds blieben bei der Studie unberücksichtigt.. Hauptgrund hierfür war die andere Kostenstruktur und der andere Cashflow dieser Fonds gegenüber geschlossenen, unabhängigen Fonds. Zukünftige Studien solle diese ebenfalls mit einbeziehen, da sie einen wesentlichen Anteil des europäischen Kapitalmarkts darstellen.


Quelle: EVCA, Belgien
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