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Vernetzung europäischer Schulen

Eine Konferenz zum Thema vom Tintenfaß zur Tastatur - Wege zur Vernetzung europäischer Schulen' fand am 16. und 17. Dezember 1996 in Brüssel statt. Die Konferenz war von der Europäischen Kommission im Rahmen des Aktionsplans "Lernen in der Informationsgesellschaft" organisiert...
Eine Konferenz zum Thema vom Tintenfaß zur Tastatur - Wege zur Vernetzung europäischer Schulen' fand am 16. und 17. Dezember 1996 in Brüssel statt. Die Konferenz war von der Europäischen Kommission im Rahmen des Aktionsplans "Lernen in der Informationsgesellschaft" organisiert worden und wurde von ca. 200 Lehrern, Rektoren, Vertretern von Behörden und Industriellen besucht. Bei dieser Gelegenheit hielt u.a. auch Edith Cresson, Kommissarin für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung eine Ansprache.

Das Ziel der Konferenz bestand darin, eine Bestandsaufnahme hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien in Schulen zu machen und zu untersuchen, auf welche Weise die europäischen Behörden und Industrielle zur Schaffung eines europäischen Online-Bildungsbereichs beitragen können. Darüber hinaus wurde versucht, praktische Antworten auf Fragen zu finden, die von Entscheidungsträgern in Schulen hinsichtlich der technischen, wirtschaftlichen, juristischen, ethischen und bildungstechnischen Folgeerscheinungen elektronischer Netze gestellt werden.

Die Gemeinschaft hilft bei der Finanzierung von Projekten, die für einen stärker verbreiteten Einsatz neuer Technologien in Schulen sorgen sollen, insbesondere durch den Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für multimediale Bildungssoftware, der am 17. Dezember 1996 lanciert wurde. Unter diesen Aufruf fallen mehrere Programme der Gemeinschaften, insbesondere das Programm SOCRATES (Bildung), das Programm LEONARDO DA VINCI (Berufsausbildung), die Programme Telematikanwendungen und ESPRIT (Informationstechnologie), das Programm für gezielte sozialökonomische Forschung (TSER) und die transeuropäischen Netzwerke im Telekommunikationssektor. Durch diesen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen wird ein Beitrag von ca. ECU 30 Mio. zur Finanzierung derartiger Projekte geleistet.

Eine weitere Initiative wird vonseiten der Industriellen und Telekommunikationsbetreiber erwartet, die sich darauf einstellen, Schulen an die Informations- und Kommunikationsnetze anzuschließen, bildungsorientiertes multimediales Material zu entwickeln und Lehrer darin auszubilden, wie diese Mittel im Rahmen eines europäischen Partnerschaftsprojekts unter Beteiligung des privaten und des öffentlichen Sektors einzusetzen sind.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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