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Schlußfolgerungen des Rates über eine Strategie für das lebensbegleitende Lernen

Der Ministerrat der Europäischen Union verabschiedete vor kurzem Schlußfolgerungen hinsichtlich einer Strategie für das lebensbegleitende Lernen.

Der Rat erkennt den Umfang der Änderungen weltweit, die von der sich entwickelnden Informationsgesellschaft ausgehen. Aus diesem G...
Der Ministerrat der Europäischen Union verabschiedete vor kurzem Schlußfolgerungen hinsichtlich einer Strategie für das lebensbegleitende Lernen.

Der Rat erkennt den Umfang der Änderungen weltweit, die von der sich entwickelnden Informationsgesellschaft ausgehen. Aus diesem Grunde betont der Rat die Notwendigkeit einer Aktualisierung und Erweiterung der Fähigkeiten und des Wissens der europäischen Bürger. Änderungen in der Gesellschaft und der Welt der Arbeit bedeuten, daß Schritte zur Förderung des lebensbegleitenden Lernens unerläßlich sind, um sich der Herausforderung stellen zu können, die die Entwicklung der Informationsgesellschaft mit sich gebracht hat.

Der Rat fordert deshalb alle betroffene Parteien zur Kooperation und Mitarbeit an der Entwicklung einer gemeinschaftlichen Strategie für das lebensbegleitende Lernen auf. Diese Strategie sollte durch Prinzipien untermauert werden, die sich aus dem grundsätzliche Ziel der Erziehung und Berufsbildung im allgemeinen ableiten: Förderung des individuellen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Wohlergehens und der Lebensqualität aller Bürger.

Die Schlußfolgerungen des Rates umreißen einen Rahmen für die weitere Entwicklung:

- Herausforderungen an das Schulsystem;
- Wirtschaftliche und soziale Erwägungen;
- Lokale gemeinschaftliche Entwicklung durch Erziehung und Berufsbildung;
- Fortbildung und berufliche Weiterbildung;
- Übergänge und Verbindungen zwischen Allgemein- und Berufsbildung;
- Zugang, Zertifizierung und Akkreditierung;
- Schullehrer und Lehrer für Erwachsene;
- Die Rolle neuer Technologien.

Auf jedem dieser Gebiete beschreiben die Schlußfolgerungen eine Anzahl von Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Die Schlußfolgerungen gehen davon aus, daß ein großer Teil dieser Aktivität in den Mitgliedstaaten entfaltet wird und fordert nachfolgende Präsidien auf, entsprechende Maßnahmen auf der Ebene des Rates zu ergreifen. Außerdem fordert der Rat die Kommission auf, insbesondere den Informations- und Erfahrungsaustausch im Rahmen einzelner Programme und Initiativen wie z.B. LEONARDO DA VINCI und SOCRATES zu ermutigen.


Quelle: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
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