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Jugend für Europa - Aufruf zur Einreichung von Informationsprojekten

Die Europäische Kommission, GD XXII, hat einen Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der Aktion E.I (Informationen für Jugendliche) des Programms "Jugend für Europa" veröffentlicht. Mit diesem Aufruf will die Kommission Initiativen unterstützen, die darauf ausgerichtet sind, Personen, die im Bereich der Jugendinformation tätig sind, über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Mitgliedstaaten aufzuklären und die Zusammenarbeit bei der Verbreitung von Jugendinformationen zu verstärken.

Die Projekte im Rahmen der Aktion E.I können sich u.a. mit folgenden Themenbereichen beschäftigen:

- Rolle und Beitragsmöglichkeiten Jugendlicher innerhalb der europäischen Gesellschaft sowie die ihnen zur Realisierung ihrer Beiträge zur Verfügung stehenden Mittel;

- Jugendarbeit und Verhütung des sozialen Ausschlusses, Kampf gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, Erhaltung von Umwelt und Kulturerbe, Mobilität Jugendlicher etc.

Die Kommission wird bei der Ausführung der Projekte in beratender Funktion tätig, damit maximaler Nutzen aus den jeweiligen Aktivitäten gezogen wird und die effiziente Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel sichergestellt ist. An dem Aufruf können sich beteiligen: Beamte/Experten aus staatlichen/nichtstaatlichen Organisationen, die auf nationaler, regionaler und örtlicher Ebene für Jugendsachen zuständig sind; Funktionäre von Jugendverbänden und Jugendarbeiter, die vollzeitlich, teilzeitlich oder ehrenamtlich auf europäischer, nationaler, regionaler oder örtlicher Ebene tätig sind; professionelle Organisationen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht oder auf freiwilliger Basis im Bereich der Jugendmedien arbeiten.

Gefördert werden Projekte in den drei Hauptbereichen:

- a) Austausch von Erfahrungen und Know-how (Besuche, Seminare und Praktika);
- b) Erstellung und Verbreitung von Jugendinformationen;
- c) Networking (insbesondere Aktivitäten, die Jugendliche in solchen Gebieten der Europäischen Union ansprechen wollen, in denen Informationen nicht oder nur schwer erhältlich sind).

Bei der Projektbewertung befaßt sich die Kommission besonders mit Projekten, die:

- auf im Bereich der Jugendinformation als benachteiligt anzusehende Regionen der Europäischen Union ausgerichtet sind;
- sich auf die Informationsbedürfnisse benachteiligter Jugendlicher konzentrieren;
- einen innovativen Ansatz zum Thema der Jugendinformation aufweisen;
- die Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Jugendinformation zur Verhütung und Bekämpfung von sozialem Ausschluß, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit anstreben;
- die die Arbeit von Jugendverbänden fördern.

Grundsätzlich dürfen die für die Projekte dieser Aktion bereitgestellten Gemeinschaftsmittel 50 % der Gesamtausgaben bzw. einen Höchstbetrag von 30.000 ECU nicht überschreiten. Ausnahmen von dieser Regel sind nur dann möglich, wenn die potentiellen Auswirkungen eines Projektes, insbesondere im Hinblick auf benachteiligte Jugendliche, dies rechtfertigen. Entsprechend dem allgemeinen Prinzip der Kofinanzierung bevorzugt die Kommission Anträge, aus denen hervorgeht, daß sich die Organisatoren um die Beschaffung anderweitiger Finanzierungsmittel bemüht haben.

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