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297,16 Millionen ECU für Industriesanierung in den Niederlanden

Die Europäische Kommission hat die Zuteilung von Finanzhilfe in Höhe von 297,16 Millionen ECU aus dem Strukturfonds für die Umstrukturierung von Industrieregionen in den Niederlanden vorläufig verabschiedet. Diese Hilfsleistungen werden im Zusammenhang mit den unter Ziel-2 (wi...
Die Europäische Kommission hat die Zuteilung von Finanzhilfe in Höhe von 297,16 Millionen ECU aus dem Strukturfonds für die Umstrukturierung von Industrieregionen in den Niederlanden vorläufig verabschiedet. Diese Hilfsleistungen werden im Zusammenhang mit den unter Ziel-2 (wirtschaftliche Konversion rückständiger Industriebereiche) lancierten Programmen des Strukturfonds erteilt.

Die Gemeinschaftshilfe wird unter anderem für die Schaffung von etwa 15.700 Arbeitsplätzen in den folgenden Regionen verwendet: Teile der Provinzen Groningen und Drenthe, Süd-Ost Brabant und der Region Arnhem-Nijmegen im Rheinbecken an der deutschen Grenze. Nationale Behörden und private Investoren werden weitere 456 Millionen ECU bereitstellen.

Alle drei Programme haben folgende Prioritäten:

- Eine wesentliche Erhöhung des Budgets für Technlogieentwicklung und Technologietransfer an KMU;
- Konzentration der Investitionen in Stadtökonomien, die als Motor der regionalen Entwicklung angesehen werden;
- Verbesserung des Tourismus und der Stadtentwicklung, konzentriert auf das Lebensumfeld und lokale/gemeinschaftliche Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiativen;
- Erweiterung des Wissens und der internationalen Orientierung auf den Industriesektor;

Die praktische Programmdurchführung zielt auf die spezifischen Bedürnisse und Wünsche der betroffenen Regionen. Die Programme bedürfen noch der förmlichen Bestätigung, die im April 1997 erwartet wird.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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