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Panorama der EU-Industrie 1997

Die siebte Jahresausgabe von "Panorama der EU-Industrie" wurde am 15. März 1997 von Kommissar Bangemann präsentiert. Diese alljährlich von der Europäischen Kommission (GD III) veröffentlichte Publikation wird in enger Zusammenarbeit mit EUROSTAT und der europäischen Industrie ...
Die siebte Jahresausgabe von "Panorama der EU-Industrie" wurde am 15. März 1997 von Kommissar Bangemann präsentiert. Diese alljährlich von der Europäischen Kommission (GD III) veröffentlichte Publikation wird in enger Zusammenarbeit mit EUROSTAT und der europäischen Industrie zusammengestellt und bietet eine Fülle vergleichbarer und eindeutig zusammengefaßter Daten über die europäische Industrie.

Das "Panorama der EU-Industrie" 1997 zeigt, daß die verstärkte Öffnung der Nationalwirtschaften gegenüber den Kräften des Weltmarktes ein Katalysator ist für die Umstrukturierung neuer Technologien und die rapiden Veränderungen auf den Verbrauchermärkten aufgrund intensiven Wettbewerbs.

Ein wichtiges Anliegen jedoch ist, daß, obwohl die Konjunktur der meisten EU-Länder eine Erholungsphase durchläuft, sie von Arbeitslosigkeit begleitet sein könnte. Die Arbeitslosigkeit ist 1996 in der EU zurückgegangen, sie blieb jedoch im zweistelligen Bereich, bei knapp 10,7% für die EU insgesamt.

Diese Ausgabe von Panorama präsentiert einen Sonderteil über die industrielle Lage und den Stand der Umstrukturierung in Osteuropa, der die zunehmenden Wechselwirkungen zwischen den Sektoren und Unternehmen in West- und Osteuropa reflektiert.

Im ersten Teil werden die bestimmenden Faktoren der EU-Wettbewerbsfähigkeit in neun Sonderbeiträgen präsentiert. In der diesjährigen Ausgabe werden unter anderem die Auswirkung und Effektivität des Binnenmarktes analysiert und die Diskussion über die Bedeutung der Managementpraktiken für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und die immateriellen Investitionen als ein entscheidender Faktor beschrieben. Außerdem wird eine Vorhersage über Trends in der Beschäftigung nach Art der Fähigkeiten zur Verfügung gestellt, die auf die Innovation und Veränderungen in der Informationsgesellschaft zurückzuführen sind.

Der zweite Teil bietet Analysen von nahezu 200 industriellen- und Dienstleistungssektoren. Jedes Bereichsprofil enthält eine ausführliche Beschreibung der treibenden Kräfte und der Vertriebsstrategien, bietet einen Hintergrund zur Auswirkung der EU-Gesetzgebung auf die Leistungsstärke des Sektors und vergleicht die europäische Leistungsfähigkeit mit der Amerikas und Japans.

Zur Verfolgung zukünftiger europäischer und globaler Trends in der Industrie führt das diesjährige Panorama eine Reihe neuer Kapitel ein, insbesondere über Recycling und die Informationsgesellschaft und andere innovative neue Industrien wie Biotechnologie und regenerative Energie.

Das "Panorama der europäischen Industrie" ist in englischer, französischer und deutscher Sprache erhältlich. Es ist außerdem als mehrsprachige CD-ROM mit den Fassungen aller drei Sprachen erhältlich.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers

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