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ECOS-OUVERTURE - Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für interregionale Zusammenarbeit

Die Europäische Kommission, GD XVI, hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte im Rahmen der ECOS-OUVERTURE Initiative für interregionale Zusammenarbeit mit Gebieten außerhalb der Europäischen Union veröffentlicht. Der Aufruf fordert Gebietskörperschaften der förderfähigen Regionen (der EU und der mitteleuropäischen Länder einschließlich der Ostseeländer (MEL), der Neuen Unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion und des Mittelmeerraums) auf, einen Vorschlag für Kooperationsprojekte einzureichen.

Für den Zeitraum von 1997 bis 1999 werden insgesamt 17 Mio. ECU aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und 7 Mio. ECU aus PHARE-Mitteln (Programm für technische Unterstützung für die MEL) bereitgestellt. ECOS-OUVERTURE wurde 1991 gestartet und hat seither 350 Vorhaben finanziert, an denen 1.250 lokale und regionale Gebietskörperschaften beteiligt waren.

Für diese Aufforderung zur Einreichung vo Vorschlägen sind fünf Aktionsbereiche ausgewählt worden:

- Verbesserung der Arbeitsmethoden der lokalen oder regionalen Gebietskörperschaften, insbesondere durch Ausarbeitung von Strategien für die lokale oder regionale Entwicklung sowie für städtische und regionale Dienste;
- Verbesserung des Zugangs der KMU aus den betreffenden Gebieten zum europäischen Markt, insbesondere durch geeignete Methoden der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und Verbesserung des Angebots an innovationsförderlichen Dienstleistungen für KMU bei gleichzeitiger Aufwertung der Rolle der Gebietskörperschaften;
- Erschließung eines spezifischen lokalen Potentials, insbesondere im Hinblick auf die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze;
- Schaffung und Entwicklung von Ressourcenzentren, um die Chancengleichheit im Wirtschaftsleben zu fördern;
- Schutz und Verbesserung der Umwelt im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung, insbesondere durch Förderung erneuerbarer Energiequellen oder Energieeinsparungen.

Der Projektleiter sollte eine lokale oder regionale Gebietskörperschaft aus einem EU-Mitgliedstaat oder aus einem MEL sein. Die übrigen Partner können regionale oder lokale Gebietskörperschaften, Entwicklungsagenturen oder Handelskammern sein. Die Kooperationsprojekte müssen sich auf drei bis sieben verschiedene Gebiete von mindestens zwei Mitgliedstaaten und mindestens einem Partnerland erstrecken, wobei mindestens die Hälfte der Gemeinschaftsgebiete im Rahmen der Ziele 1, 2, 5b oder 6 der Strukturfonds förderfähig sein müssen.

Zwei Arten von Vorhaben können gefördert werden:

- Große Kooperationsprojekte zwischen EU-Ländern und Partnerländern. Vorgesehene Gemeinschaftsfinanzierung: höchstens 800.000 ECU aus EFRE- und PHARE-Mitteln;
- Mikro-Kooperationsprojekte, finanziert mit einem Beitrag von höchstens 50.000 ECU aus PHARE-Mitteln, die zur Unterstützung von Projekten in MEL bestimmt sind, welche sich in der Vergangenheit noch nicht an derartigen Projekten beteiligt haben.

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