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TACIS-Projekte für Öl- und Gas-Pipelines in den Neuen Unabhängigen Staaten

Das technische Unterstützungsprogramm der Europäischen Union für die Neuen Unabhängigen Staaten der früheren Sowjetunion und Mongolien, TACIS, finanziert das INOGATE-Programm für die Sanierung der Öl-und Gas-Pipelines in den NUS.

Projekte im Rahmen des INOGATE-Programms (Inte...
Das technische Unterstützungsprogramm der Europäischen Union für die Neuen Unabhängigen Staaten der früheren Sowjetunion und Mongolien, TACIS, finanziert das INOGATE-Programm für die Sanierung der Öl-und Gas-Pipelines in den NUS.

Projekte im Rahmen des INOGATE-Programms (Interstate Oil and Gas to Europe-Programm) werden in den fünf Jahren ab 1996 mit insgesamt 50 Mio. ECU unterstützt. Dieses Programm soll die Bemühungen der Neuen Unabhängigen Staaten um die Verbesserung des Managements der Öl- und Gas-Pipelines unterstützen. In erster Linie soll der Öl- und Gastransport in und unter den NUS gefördert werden. In zweiter Linie soll den produzierenden und den durchleitenden Ländern der Zugang zu den europäischen Märkten erleichtert werden.

1996 wurden Projekte mit einem Gesamtwert von 12 Mio. ECU genehmigt. Zu den Beispielen zählen eine Durchführbarkeitsstudie über Pipelines zur direkten Verbindung von Zentralasien mit dem Kaukasus über das Kaspische Meer, sowie ein Audit der bestehenden Stromübertragungsnetze und der hiermit verbundenen Infrastruktur.

Die dritte Sitzung der INOGATE-Arbeitsgruppe fand vom 14. bis 16. Mai 1997 in Brüssel statt. Hauptziel dieser Sitzung war die Verabschiedung der 1997er Projekte. Als Prioritäten wurden weitere Audits zur Identifikation weiterer Erfordernisse und dringende kleinere Reparaturen in kritischen Bereichen gesetzt. An der Sitzung beteiligten sich sowohl produzierende als auch durchleitende Länder. Dazu kamen Beobachter aus Russland, der Türkei, Bulgarien und Rumänien, sowie die Weltbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die Internationale Energieagentur und das Sekretariat der Europäischen Energiecharta.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers

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