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Transregionale Studie von Telematik-Anwendungen

Vor kurzem wurde eine für die Europäische Kommission durchgeführte Studie mit dem Titel "Optionen für die interregionale Zusammenarbeit beim Transfer und bei der Anpassung von Telematikanwendungen" veröffentlicht.

Aufgabe dieser Studie war die Analyse und Definition der Proze...
Vor kurzem wurde eine für die Europäische Kommission durchgeführte Studie mit dem Titel "Optionen für die interregionale Zusammenarbeit beim Transfer und bei der Anpassung von Telematikanwendungen" veröffentlicht.

Aufgabe dieser Studie war die Analyse und Definition der Prozesse für den überregionalen Transfer von Telematik-Anwendungen, um daraus die Lehre für einen möglichen Beitrag auf gemeinschaftlicher Ebene zu ziehen. Nach der Auswahl vorhandener, eine erfolgreiche Übertragung versprechender Anwendungen in drei Ländern (Spanien, Frankreich und Italien) war das die Studie durchführende Konsortium in der Lage, mögliche Regionen für die Übernahme dieser Anwendungen zu identifizieren und in einigen Fällen den Anwendungstransfer erfolgreich zu realisieren.

Die Studie ermittelte vier Gebiete, die für einen erfolgreichen Anwendungstransfer in Betracht gezogen werden müssen. Es handelt sich um:

- Die notwendige Kompetenzen-Kette für die Konzipierung und die Einrichtung von Telematik-Anwendungen muß alle Gesichtspunkte berücksichtigen, d.h. Finanzierung, Technik, Organisation und Funktionsweise;
- Transferethik beim Transfer von Anwendungen an der Grenze des Nutzwerts, bei denen Fertigkeiten und Know-how mit übertragen werden;
- Die Transferziele können sehr unterschiedlich sein, so daß unterschiedliche Unterstützungsmaßnahmen gewählt werden müssen;
- Die an dem Transfer Beteiligten müssen sich für die Zielsetzung und Kontext der Anwendung eignen.

Die Studie schließt mit der Feststellung, daß die Übertragung von Anwendungen entweder Teil einer regionalen Entwicklungspolitik sein kann, oder eine Politik für die Industrie zur Erschließung neuer Märkte. Sie weist jedoch darauf hin, daß eine Transferpolitik getrennt von einer Entwicklungspolitik gehandhabt werden muß, und daß die Betrachtung jedes Einzelfalls unumgänglich ist.


Quelle: Europäische Kommission, ISPO

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