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IRDAC Stellungnahme zu Biowissenschaften im Fünften Rahmenprogramm

IRDAC, der Beratende Ausschuß für industrielle Forschung und Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft, hat seine Stellungnahme zu den Biowissenschaftern im Fünften FTE R ahmenprogramm veröffentlicht.

In der Stellungnahme wird die Einrichtung eines einzigen Biowissenschaftenp...
IRDAC, der Beratende Ausschuß für industrielle Forschung und Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft, hat seine Stellungnahme zu den Biowissenschaftern im Fünften FTE R ahmenprogramm veröffentlicht.

In der Stellungnahme wird die Einrichtung eines einzigen Biowissenschaftenprogramms gefordert, in dem alle Aspekte der Forschung, Verbreitung und Nutzung von Ergebnissen und internationaler Zusammenarbeit integriert werden. Dieses Programm sollte sich auf klar ausgerichtete und formulierte Themen konzentrieren. Es sollte Projekte fördern, die sich auf Biotechnologie und das Verständnis der Öffentlichkeit beziehen und dadurch zur Wettbewerbsfähigkeit, Vermögensbildung und Arbeitsplatzbeschaffung beitragen.

Schulungsprojekte müssen nach IRDAC ein wesentliches Element des künftigen Programms bilden, insbesondere zur Anregung der gegenseitigen Befruchtung industrieller und akademischer Bereiche. Ferner müsse für Kontinuität gesorgt werden mittels fortlaufender Forschungsinitiativen, die in früheren Rahmenprogrammen begonnen wurden, wie z. B. Sequenzierung in Target-Organismen, Zellenfabriken und pluridisziplinäre Ansätze.

Das Programm müßte u.a. befähigende Mechanismen enthalten, die die Rolle und Teilnahme von KMU erleichtern, während es zur Nutzung des europäischen Erfolgs über Europa hinaus beitragen sollte, wie z. B. in Entwicklungsländern. In der Stellungnahme wird überdies eine Stärkung der Beziehungen zueuropäischen Risikokapitalgebern gefordert und verlangt, daß die Einbindung von Informationstechnologien vorrangig behandelt wird.

Die Stellungnahme von IRDAC schließt mit dem Vorschlag, eine begrenzte Zahl von Forschungsgebieten unter dem Programm in folgenden Bereichen zu fördern:

- Gesunde und nützliche Nahrungsmittel;
- pharmazeutische Produkte: weiterer Ausbau der Stärken Europas;
- biochemische Produkte und die Zellenfabrik;
- Wälder/Forsten;
- Fischereindustrie;
- Landwirtschaft;
- Forschungsarbeiten in den Gebieten Medizin und Gesundheit.

Das geplante Programm würde in zwei Hauptgruppen von Aktivitäten unterteilt. Erstens eine begrenzte Anzahl bestimmter FTE Ziele in den o.e. Gebieten, und zweitens ein aus befähigenden bzw. horizontalen Aktivitäten bestehendes Fundament zur Untermauerung der Forschungsarbeiten.


Quelle: Europäische Kommission, IRDAC Sekretariat

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