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Stillegung von Kernanlagen in mitteleuropäischen Ländern

Die Europäische Kommission, GD XI, hat zwei Ausschreibungen über bestehende und künftige Anforderungen für die Stillegung von Kernanlagen in mitteleuropäischen Ländern veröffentlicht. Die beiden getrennten Studien betreffen Ungarn, Polen und Slowenien und die Slowakische Republik und die Tschechische Republik.

Ziel dieser Studie ist die Erstellung von technischen Bedingungen und Anforderungen für die Stillegung von Kernanlagen. Die erzielten Ergebnisse sollen bei der späteren Vorbereitung von Unterstützungsprojekten helfen. Diese Tätigkeit entspricht der Entschliessung des Rates vom 18.6.1992 über die technologischen Probleme der nuklearen Sicherheit.

Die Studien müssen auf die Festlegung der technischen Bedingungen und Anforderungen für die Stillegung von Kernanlagen ausgerichtet sein. Da ein Teil der Studie in der groben Schätzung der im Zuge von Stillegungen anfallenden Abfallmenge besteht, sind einige Kriterien zur Unterscheidung von Abfällen, die nach der Dekontamination leicht entsorgt werden können, Abfällen, die an der Oberfläche entsorgt werden können, und Abfällen, die eine geologische Tiefenentsorgung benötigen, erforderlich.

Die Studien müssen innerhalb von 12 Monaten durchgeführt werden. Die Studien müssen in enger Zusammenarbeit mit den Dienststellen der Kommission (GD XI/C-3) durchgeführt werden und die relevanten Entwicklungen anderer Studien über die betreffenden Bereiche berücksichtigen. Die Einbeziehung von lokalen Organisationen und Experten bei der Durchführung der verschiedenen Studien ist Voraussetzung. Es müssen halbjährliche Fortschrittsberichte und ein Schlussbericht eingereicht werden.

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  • Griechenland
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