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EUREKA Jahresbericht 1996

Vor kurzem wurde der Jahresbericht 1996 der Initiative EUREKA veröffentlicht. EUREKA, die 1985 lanciert wurde, fördert die Kooperation zwischen europäischen Hochtechnologieunternehmen und -Forschungseinrichtungen und hat inzwischen 24 Mitgliedsländer.

Zu den Hauptveranstaltun...
Vor kurzem wurde der Jahresbericht 1996 der Initiative EUREKA veröffentlicht. EUREKA, die 1985 lanciert wurde, fördert die Kooperation zwischen europäischen Hochtechnologieunternehmen und -Forschungseinrichtungen und hat inzwischen 24 Mitgliedsländer.

Zu den Hauptveranstaltungen des Jahres 1996 zählte die Verabschiedung des dritten mittelfristigen Planes von EUREKA, der den Rahmen und die Richtung für ihre Aktivitäten bis zum Ende des Jahrhunderts festlegt. Der Plan wurde im Anschluß an eine unabhängige Bewertung von EUREKA entwickelt und hat die Neuorientierung der Initiative zum Ziel, so daß sie den Herausforderungen begegnen kann, die ihr durch den zunehmenden Druck auf staatliche FuE-Finanzierung und -Globalisierung gestellt werden. Der Plan benennt sieben Hauptthemen:

- Verbesserung der Attraktivität und Projektqualität von EUREKA;
- Einleiten strategischer Projekte;
- Verbesserung von Finanzierungsmöglichkeiten;
- Verbesserung der Synergie zwischen EUREKA, der EU und anderen europäischen FuE-Initiativen;
- Integration von Mittel- und Osteuropa;
- Stärkung von Verbindungen mit Aktivitäten außerhalb Europas;
- Besserer Dialog in Europa.

1996 wurden 156 neue Projekte bestätigt, während sich 170 Teilnehmer bestehenden Projekten anschlossen. Die Gesamtzahl fortlaufender Projekte beträgt inzwischen 700 mit kombinierten Kosten in Höhe von 11 Mrd. ECU. Am anderen Ende des Prozesses wurden 1996 122 Projekte zum Abschluß gebracht, was die Gesamtzahl abgeschlossener Projekte in den elf Jahren, in denen EUREKA schon tätig ist, auf 360 bringt. Bei den neuen Projekten bestehen 40 % der Teilnehmer aus KMU.


Quelle: EUREKA-Sekretariat

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