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Kreditbürgschaft-Pilotprogramm "Wachstum und Umwelt"

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Investmentfonds hat die Europäische Kommission das Pilotprogramm "Wachstum und Umwelt" lanciert, das den Zugang zu Umweltinvestitionen für kleine und mittlere Unternehmen erleichtern soll.

Mit Unterstützung des Europäischen Parlaments ha...
In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Investmentfonds hat die Europäische Kommission das Pilotprogramm "Wachstum und Umwelt" lanciert, das den Zugang zu Umweltinvestitionen für kleine und mittlere Unternehmen erleichtern soll.

Mit Unterstützung des Europäischen Parlaments haben die Kommissare Yves-Thibault de Silguy, verantwortlich für wirtschaftliche, monetäre und finanzielle Angelegenheiten, Ritt Bjerregaard, verantwortlich für die Umwelt, und Christos Papoutsis, der für KMUs verantwortlich ist, dieses Kreditbürgschaftsprogramm eingerichtet, das bedeutende Vorteile für die Umwelt erzielen soll. Es ermöglicht dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) auf sein eigenes Risiko hin teilweise Garantien für Kredite bis maximal 1,8 Milliarden ECU für kleine Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern zu erteilen, mit priotitärem Zugang für Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern.

Das Kreditbürgschaft-Programm "Growth and Environment" ist eine der Maßnahmen, die im Rahmen des Weißbuchs zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung durchgeführt wurde. Ihr Ziel war die Förderung der Umweltinvestitionen durch KMUs in der Union. Das Programm ist ein Pilotprogramm. Gegen Ende der Pilotphase wird eine Evaluationsphase in bezug auf das Gesamtvolumen und das Wesen der gesamten im Bereich Natur und Umwelt durch KMUs erzielten Umweltinvestitionen durchgeführt. Diese Evaluation hilft bei der Entscheidung, ob und wie das Programm ständig eingerichtet werden kann.

Der Plan wird vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Namen der Europäischen Gemeinschaft durchgeführt. Für KMU-Bürgschaften allgemein und insbesondere für das Programm "Wachstum und Umwelt" delegiert der EIF die Verantwortlichkeit und für die Bestätigung und Verwaltung der einzelnen Bürgschaften an zwischengeschaltete Finanzinstitute in den Mitgliedstaaten. Bis heute hat der EIF mit 13 Finanzinstituten in neun Mitgliedstaaten der EU Verträge abgeschlossen und führt Diskussionen zur Vervollständigung eines Netzwerks in allen 15 Mitgliedstaaten.
%DIE Auswahl der potentiellen Kreditnehmer liegt in der Verantwortung der eingeschalteten Banken oder der Bürgschaftsfonds, die die finanzielle Evaluation der Investitionen entsprechend deren normalen Kreditverfahren durchführen. Interessierte Unternehmen sollten sich an eines der zwischengeschalteten Finanzinstute wenden :

- Bank Austria (Österreich);
- Kredietbank (Belgien);
- Merkur (Dänemark);
-Kera, Finnish Guarantee Board (Finnland);
- Crédit Lyonnais, Banque Populaire du Haut-Rhin (Frankreich);
- Kreditanstalt für Wiederaufbau (Deutschland);
- Banca Popolare di Verona, Finlombarda/Cariplo/Mediocredito (Italien);
- Föreningsbanken (Schweden);
- Barclays Bank (Vereinigtes Königreich).


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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