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WSA-Stellungnahme zum Informationsgesellschaft-Aktionsplan

Auf seiner Plenarsitzung am 9. Juli 1997 in Brüssel billigte der Wirtschafts- und Sozialausschuß der Europäischen Gemeinschaften eine Stellungnahme über die Kommunikation der Kommission "Europa im Vorfeld der globalen Informationsgesellschaft: Ein laufender Aktionsplan".

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Auf seiner Plenarsitzung am 9. Juli 1997 in Brüssel billigte der Wirtschafts- und Sozialausschuß der Europäischen Gemeinschaften eine Stellungnahme über die Kommunikation der Kommission "Europa im Vorfeld der globalen Informationsgesellschaft: Ein laufender Aktionsplan".

Der Ausschuß bestätigte die Erfordernis eines europäischen Modells für die Informationsgesellschaft, das nicht nur die Anforderungen für technologische Entwicklung und ökonomische Rentabilität erfüllt, sondern ebenfalls den Bedürfnissen einer demokratischen Gesellschaft entspricht, den Pluralismus und die Kohäsion fördert und die Lebensqualität steigert.

In seiner Mitteilung ruft der Ausschuß die Kommission auf, alle im laufenden Aktionsplan dargelegten Maßnahmen aufzunehmen, die auf die Gewährleistung eines soliden Managements der universellen Dienste, der Lizenzvergabe für die Dienste und den Schutz des öffentlichen Rechts (auf Achtung) der Privatsphäre abzielen. Der Ausschuß gab außerdem der Hoffnung Ausdruck, daß der gesetzliche Rahmen, dem die Liberalisierung der Telekommunikation unterliegt, am 1. Januar 1998 in Kraft treten wird.

Dem Komitee zufolge kommt der Rolle der öffentlichen Behörden bei der Entwicklung der Informationsgesellschaft eine besondere Bedeutung zu. Dabei müssen insbesondere die Programme zur Modernisierung der Technologie in den öffentlichen Diensten aufs Neue lanciert und neue Impulse erhalten sowie weitreichende Ausbildungsprogramme durchgeführt werden, die auf die Bedürfnisse der Beamten abgestimmt sind.

Der Ausschuß betont die Bedeutung der Information und Ausbildung sowohl für Erwachsene als auch für junge Menschen, um sicherzustellen, daß sie die Möglichkeiten der Informationsgesellschaft verstehen und optimal nutzen können. Es muß unbedingt vermieden werden, daß weite Teile der Bevölkerung die Vorteile der Informationsgesellschaft nicht nutzen können. Das Komitee sprach außerdem die Besorgnis aus, daß dem Schutz der Minderjährigen in bezug auf die Inhalte der Dienste und die Internet-Nutzung entsprechende Aufmerksamkeit beigemessen wird.


Quelle: Wirtschafts- und Sozialausschuß der Europäischen Gemeinschaften
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