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Das zukünftige Schicksal der Gemeinschaftsforschung im Kohlenbergbau und in der Stahlindustrie

Der Beratende Ausschuß der EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) hat eine Entschließung zum zukünftigen Schicksal der Gemeinschaftsforschung im Kohlenbergbau und in der Stahlindustrie verabschiedet.

Der Beratende Ausschuß der EGKS ist der Ansicht, daß die Errung...
Der Beratende Ausschuß der EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) hat eine Entschließung zum zukünftigen Schicksal der Gemeinschaftsforschung im Kohlenbergbau und in der Stahlindustrie verabschiedet.

Der Beratende Ausschuß der EGKS ist der Ansicht, daß die Errungenschaften der EGKS-Gemeinschaftsforschung im technischen und sozialen Bereich überragende Leistungen hervorgebracht hat. Er ist ferner der Meinung, daß die EGKS-Forschung völlig im Einklang mit den Grundsätzen des fünften Rahmenprogramms ist. Der Ausschuß fordert daher, daß genügend Mittel bewilligt werden, um das derzeitige Niveau der Gemeinschaftsforschung beizubehalten und den Industriezweigen Kohle und Stahl sowie ihren Mitarbeitern zu helfen.

Der Ausschuß verlangt insbesondere besseren Zugang zu den allgemeinen Rahmenprogrammen, angemessene Finanzierung über den EGKS Haushalt bis 2002 sowie die Einrichtung - nach 2002 - eines Forschungsfonds, der sich aus Rücklagen der EGKS zusammensetzt. Die Einrichtung eines derartigen Forschungsfonds ist außerdem in der Beschließung des Europäischen Rats über Wachstum und Beschäftigung vorgesehen, die im Juni 1997 in Amsterdam verabschiedet wurde.

Die Bedeutung der Beibehaltung einer einzigen, gemeinsamen Verwaltungsstruktur für kooperative Forschung in den Bereichen Kohle und Stahl wird in der Beschließung besonders hervorgehoben, wobei empfohlen wird, daß die bestehenden EGKS-Netze und -Gremien (SERDEC, CRC und technische Exekutivausschüsse) zur Sicherstellung dieser Verwaltung eingesetzt werden sollen und daß für eine angemessene Vertretung der Kohle- und Stahlindustrie und von deren Arbeitnehmern sowie der verbrauchenden Sektoren gesorgt sein muß.


Quelle: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften

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