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RIBAMOD - Modellierung von Stromgebieten, Management und Minimierung von Überschwemmungsgefahren

Das RIBAMOD-Projekt (Modellierung von Stromgebieten, Management und Minimierung von Überschwemmungsgefahren) ist eine konzertierte Aktion, die vom spezifischen gemeinschaftlichen Programm auf dem Gebiet der Umwelt und des Klimas finanziert wird. Der Bericht des ersten, im Rahm...
Das RIBAMOD-Projekt (Modellierung von Stromgebieten, Management und Minimierung von Überschwemmungsgefahren) ist eine konzertierte Aktion, die vom spezifischen gemeinschaftlichen Programm auf dem Gebiet der Umwelt und des Klimas finanziert wird. Der Bericht des ersten, im Rahmen dieses Projekts veranstalteten Expertentreffens wurde vor kurzem von der Europäischen Kommission veröffentlicht.

An dem ersten RIBAMOD-Expertentreffen vom 10. und 11. Oktober in Kopenhagen, Dänemark, nahmen 20 Spezialisten teil, die sich mit verschiedenen Aspekten der Stromgebietsmodellierung und Voraussage von Überschwemmungsgefahren befassen. Die Diskussion konzentrierte sich im wesentlichen auf Modellstrukturen und Entscheidungshilfen. Es wurden jedoch auch hiermit verbundene Fragen der Handhabung von Überschwemmungsgefahren erörtert.

Während des Treffens wurden mehrere wichtige Forschungsbereiche identifiziert:

- Verfahren für die Risikoeinschätzung, Methoden und Terminologie bei der Schaffung einer europäischen Dimension bei der Handhabung von Überschwemmungsgefahren;
- Integrierte Modellierung und Entscheidungshilfen zur Gewährleistung eines einheitlichen, aber flexiblen Vorgehens beimManagement von Stromgebieten;
- Auf den Zeithorizont struktureller und nichtstruktureller Maßnahmen zur Minimierung von Überschwemmungsgefahren bezogene Umweltanpassungen;
- Inbezugsetzung von meteorologischen und hydrologischen Modellen zur Schließung der gegenwärtigen Lücken zwischen praktischer Hydrologie und Meteorologie;
- Die Größenordnung als Schlüsselfaktor der wissenschaftlichen und angewandten Hydrologie;
- Die Notwendigkeit von Standards als unerläßlicher Schritt auf dem Weg zur Schaffung umfassender Entscheidungs- und Managementhilfen für Stromgebiete.

Diese Themen werden im letzten Kapitel des Berichts erläutert.


Quelle: Europäische Kommission, GD XII

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