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Klimaveränderung und Landwirtschaft in Europa

Die Europäische Kommission, GD XII, hat ein Buch mit der Zusammenfassung der Ergebnisse eines Projekts veröffentlicht, das die Auswirkung der Klimaveränderung auf die Landwirtschaft in Europa bewertet. Das CLAIRE-Projekt, das etwa 16 Forschungsinstitute aus ganz Europa umfaßt,...
Die Europäische Kommission, GD XII, hat ein Buch mit der Zusammenfassung der Ergebnisse eines Projekts veröffentlicht, das die Auswirkung der Klimaveränderung auf die Landwirtschaft in Europa bewertet. Das CLAIRE-Projekt, das etwa 16 Forschungsinstitute aus ganz Europa umfaßt, wurde durch das Umwelt und Klima Programm der Gemeinschaft ins Leben gerufen.

Das Projektteam hatte eine Anzahl von Projektionen über Klimaveränderung angestellt, insbesondere über den Anstieg der Durchschnittstemperaturen. Ausgehend von diesen Projektionen bewertete es die möglichen Konsequenzen für verschiedene Getreideernten in Europa. Im allgemeinen deutet es darauf hin, daß Erhöhungen der Durchschnittstemperatur den Unterschied in der Getreideproduktivität zwischen Nord- und Südeuropa verstärken würden. Eine wärmere und längere Vegetationsperiode würde das Wachstum einer größeren Anzahl von Getreidesorten in Nordeuropa ermöglichen, während die Getreidearten, die gegenwärtig sowohl in Nord- als auch Südeuropa wachsen, größeren Nutzen aus den wärmeren Temperaturen in Nordeuropa ziehen können.

Dem Bericht zufolge wird sich die Unbeständigkeit der Jahreserträge in Bereichen erhöhen, die von Wasserknappheit gekennzeichnet sind, während der jährliche Durchschnittsertrag abnehmen wird. Die Ergebnisse des Projekts legen nahe, daß Forschung über die Auswirkungen der Klimaveränderung auf einzelne Getreidesorten erforderlich ist, die bestimmen soll, welche Veränderungen der Wachstumsmuster die negativen Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Erträge vermindern können.


Quelle: Europäische Kommission, GD XII

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