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Zwischenbewertung innovativer regionaler Aktionen

Die Europäische Kommission, GD XVI, hat eine Zwischenbewertung innovativer Maßnahmen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung gemäß Artikel 10 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung veröffentlicht.

Für den Zeitraum 1995-1999 wurden acht Gebiete für ...
Die Europäische Kommission, GD XVI, hat eine Zwischenbewertung innovativer Maßnahmen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung gemäß Artikel 10 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung veröffentlicht.

Für den Zeitraum 1995-1999 wurden acht Gebiete für eine Unterstützung gemäß der Verordnung nach Artikel 10 identifiziert:

- Neue Beschäftigungsquellen;
- Kultur und Erbe;
- Förderung technischer Innovation;
- Die Informationsgesellschaft;
- Regionalplanung;
- Städtische Entwicklung;
- Interne interregionale Kooperation (intra-EU);
- Externe interregionale Kooperation.

Bisher erfolgte die Auswahl von Projekten auf der Basis von Aufforderungen zur Unterbreitung von Vorschlägen auf den ersten vier Sektoren (die regionalen Entwicklungsmaßnahmen) und dem Sektor städtische Entwicklung. Aufforderungen zur Unterbreitung von Vorschlägen wurden auf den anderen drei Sektoren bekanntgemacht, jedoch wurden bisher keine Projekte ausgewählt.

Für Projekte auf den vier Sektoren mit regionalen Entwicklungsmaßnahmen stehen insgesamt Mittel in Höhe von 70 Mio. ECU bereit. Bisher wurden 121 regionale Pilotprojekte für die Finanzierung ausgewählt.

Bei der Förderung des Sektors technologische Innovation werden zwei Aktionen unterstützt. Erstens sind regionale Innovationsstrategien (RIS) zur Verbesserung der Kooperation zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor bestimmt, um einen Rahmen zu schaffen, der eine effizientere Nutzung der Ressourcen für die Innovation ermöglicht. Die Entwicklung ist das Ergebnis einer Pilotinitiative aus dem Jahr 1994, mit der regionale Technologiepläne für acht Regionen entwickelt wurden. Insgesamt wurden 19 RIS-Projekte unterstützt, die aus 43 unterbreiteten Vorschlägen ausgewählt wurden.

Zweitens führen regionale Technologietransfer-Projekte (RTT-Projekte) Gruppen europäischer Regionen zusammen. Ziel ist die Erleichterung des Technologietransfers und die Bildung von Partnerschaften. Auf diese Weise haben Unternehmen in den weniger begünstigten Regionen besseren Zugang zu technologischen Entwicklungen und potentiellen Partnern in den stärker entwickelten Regionen. Insgesamt sollen die Projekte sowohl den stärker entwickelten als auch den weniger begünstigten Regionen dienen und die europäische Wettbewerbsfähigkeit insgesamt verbessern. Sieben RTT-Projekte wurden aus den 73 eingereichten Vorschlägen ausgewählt. Die ausgewählten Projekte beteiligen Unternehmen in mehr als 30 Regionen.

Parallel zu den durch den Fonds für regionale Entwicklung finanzierten RIS und RTT-Projekten finanziert das gemeinschaftliche INNOVATION-Programm für die Verbreitung und Optimierung der Forschungsergebnisse auch regionale Innovations- und Technologietransfer-Infrastrukturen und Strategieprojekte (RITTS). Zur Zeit werden 21 Projekte unterstützt. Eine weitere Aufforderung zur Unterbreitung von Vorschlägen wurde am 17. September 1997 bekanntgemacht.


Quelle: Europäische Kommission, GD XVI

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