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Abkommen des Rats über Programm für Europäischen Freiwilligen-Hilfsdienst

Der Rat der EU erzielte auf seiner Sitzung am 28. Oktober 1997 in Luxemburg eine Einigung über eine gemeinsame Stellung hinsichtlich des vorgeschlagenen Programms für einen Europäischen Freiwilligen-Hilfsdienst.

Das EVS-Programm zielt darauf ab, die Mobilität unter jungen Eur...
Der Rat der EU erzielte auf seiner Sitzung am 28. Oktober 1997 in Luxemburg eine Einigung über eine gemeinsame Stellung hinsichtlich des vorgeschlagenen Programms für einen Europäischen Freiwilligen-Hilfsdienst.

Das EVS-Programm zielt darauf ab, die Mobilität unter jungen Europäern zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu geben, an Tätigkeiten teilzunehmen, die der Gesellschaft in anderen Ländern als ihrem Heimatland nützen. Diese Tätigkeiten würden sich für die jungen Freiwilligen genauso lohnen, da sie ihnen ein breiteres Erfahrungsspektrum und inoffizielle Weiterbildung bieten würden. Das Programm wird nicht auf die EU begrenzt sein, sondern auch Teilnehmer aus den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie anderen assoziierten europäischen Ländern umfassen. Freiwillige werden auch in der Lage sein, ihre Tätigkeiten außerhalb Europas abzuschließen.

Im Rahmen des vom Rat geschlossenen Abkommens wird das EVS-Programmm es jungen Freiwilligen im Alter von 18 bis 25 ermöglichen, bis zu zwölf Monate lang an einem von dem Mitgliedstaat und der Gemeinschaft anerkannten Projekt teilzunehmen. Die Freiwilligen werden weder bezahlt werden noch wird es ihnen gestattet sein, von ihren Tätigkeiten zu profitieren, sie erhalten jedoch einen Zuschuß sowie Unterkunft und Schulung. Für die zweijährige Laufzeit (1998 und 1999) des Programms hat der Rat einen Haushalt von 35 Mio. ECU genehmigt.

Während der Sitzung des Rats fand auch eine offene Debatte der Minister über die Perspektiven der Gemeinschaftsaktion im Bereich Jugend statt, in der sie die Weiterentwicklung der Gemeinschaftspolitik in diesem Bereich forderten und die Notwendigkeit für eine verstärkte Beteiligung junger Menschen an der Entscheidungsfindung betonten.


Quelle: Rat der Europäischen Union

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