Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Auswirkung von Quecksilber auf die neurologische Entwicklung von Kindern

Eine vom Forschungsprogramm Umwelt und Klima der Europäischen Union unterstützte Studie hat gezeigt, daß hohe Aufnahmen von Methylquecksilber während der Schwangerschaft zu geringfügigen Verzögerungen in der neurologischen Entwicklung von Kindern führen können.

Die in den Fär...
Eine vom Forschungsprogramm Umwelt und Klima der Europäischen Union unterstützte Studie hat gezeigt, daß hohe Aufnahmen von Methylquecksilber während der Schwangerschaft zu geringfügigen Verzögerungen in der neurologischen Entwicklung von Kindern führen können.

Die in den Färöer Inseln durchgeführte Studie zeigte, daß zunehmende Quecksilberexposition im Mutterleib das Risiko geringfügiger Verzögerungen in der Entwicklung der Konzentrationsfähigkeit sowie des Gedächtnisses, der Sprache und anderer Gehirnfunktionen erhöht.

In den Färöer Inseln ergibt sich die Quecksilberexposition hauptsächlich aus dem Konsum von Grindwalfleisch - einem Nahrungsmittel, das gewöhnlich in der europäischen oder amerikanischen Nahrung nicht enthalten ist. Die Ergebnisse sind jedoch relevant für allgemeine Besorgnisse im Hinblick auf die Quecksilberbelastung, die eine Kontaminierung von Meeresfrüchten und Süßwasserfischen in der ganzen Welt verursacht.


Quelle: Europäische Kommission

Verwandte Informationen

Programme

Fachgebiete

Umweltschutz
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben