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Fördern der sicheren Nutzung des Internets

Der Europäische Kommission hat einen Vorschlag für einen Aktionsplan der Gemeinschaft betreffend die Förderung der sicheren Nutzung des Internets vorgebracht. Der Aktionsplan, der den Zeitraum von 1998 bis 2001 umfassen würde, ist eng mit der Mitteilung der Kommission und dem ...
Der Europäische Kommission hat einen Vorschlag für einen Aktionsplan der Gemeinschaft betreffend die Förderung der sicheren Nutzung des Internets vorgebracht. Der Aktionsplan, der den Zeitraum von 1998 bis 2001 umfassen würde, ist eng mit der Mitteilung der Kommission und dem Vorschlag für eine Empfehlung vom 19. November 1997 verbunden, die politische Maßnahmen für den Jugendschutz und den Schutz der Menschenwürde in den audiovisuellen Diensten umreißt.

Der Aktionsplan stellt eine Anzahl von Bereichen heraus, in denen konkrete Maßnahmen benötigt werden und von der Europäischen Union unterstützt werden könnten, darunter:

- Die Schaffung eines europäischen Netzes von Zentren (sogenannte "Hotlines"), über die Nutzer des Internets Inhalt melden können, den sie für illegal halten;
- Die Entwicklung von Selbstregulierungs- und Inhaltüberwachungssystemen durch Zugangsanbieter, Inhaltsanbieter und Netzbetreiber;
- International kompatible und interoperable Klassifizierungs- und Filtersysteme zum Schutz von Nutzern, vor allem Kindern, vor unerwünschtem Inhalt;
- Maßnahmen zur Sensibilisierung von Eltern, Lehrern, Kindern und anderen Verbrauchern.

Die Kommission schlägt auch die Organisation einer internationalen Konferenz über die Förderung der sicheren Nutzung des Internetzs vor. Dies würde Industrie-, Nutzer-, Verbraucher- und Bürgerrechtsgruppen und Regierungsstellen, die im ordnungspolitischen Gesetzanwendungsbereich beteiligt sind, zusammenbringen.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers

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